Von links: Stephanie Kobold-Keis, Peter Tomaschko, Karin Weigl – 20 Jahre Mitglied, Rudolf Rothfischer – 40 Jahre Mitglied, Reinhard Gürtner, Erwin Huber, Manfred Losinger

Reinhard Gürtner bedankt sich bei Erwin Huber für seinen Besuch mit Kissinger Spezialitäten

Hermann Habersetzer kämpft im Veranstaltungssaal für die B2 Ortsumfahrung Kissing und spannte dabei Erwin Huber mit ein. Auf dem Parkplatz verteilten die Gegner Flyer gegen eine Umfahrung

Bei der Politik im Gemeinderat immer das Wohl Kissings im Fokus

CSU-Ortsverband Kissing feiert sein 60 jähriges Bestehen mit Erwin Huber und Peter Tomaschko. Karin Weigl und Rudolph Rothfischer für Treue zur CSU geehrt. Ehrenkreisvorsitzender Christian Knauer und das ehem. Mitglied des Landtags Reinhard Pachner sowie der stellvertretende Landrat Manfred Losinger waren Gäste.

Der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner begrüßte die Gäste und hielt fest, dass der CSU-Ortsverband seit seiner Gründung am 27.09.1958 Kissing immer gestaltet bzw. mitgestaltet hat. Dabei haben wir uns nicht als Opposition gesehen, sondern uns mit unseren Vorstellungen in sachlicher und konstruktiver Art im Gemeinderat eingebracht. Unser Netzwerk und Kontakt zu den Stimmkreisabgeordneten die immer wieder in Kissing zu Gast sind, haben dabei geholfen, mit Projekte wie z.B. die B2 Ortsumfahrung in den „Erweiterten Bundesverkehrswegeplan“, vordringlicher Bedarf festzuschreiben. Für den Erhalt des Mehrgenerationenhauses haben wir die damalige bayerische Sozialministerin Emilia Müller um Hilfe für weitere Zuschüsse im Land, Bund und auf europäischer Ebene gebeten. Der Fortbestand der Einrichtung dauert bis heute an.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer musste wegen einer Aktuellen Stunde im Bundestag zur Dieselaffäre seine Teilnahme an der Jubiläumsfeier in Kissing absagen. Stattdessen kam kurzfristig Erwin Huber, MdL zum Fest. Huber, der Erfahrung als Staatskanzleichef, Wirtschaftsminister, Finanzminister und Parteivorsitzender vorweisen kann und jetzt in den Ruhestand geht, überzeugte mit einer sachlichen Rede. Dabei warnte er vor der Denkzettel-Wahl am 14. Oktober. Im Vordergrund steht die Stabilität Bayerns! Dass sie es kann habe die CSU in der Vergangenheit bewiesen und Bayern zu dem gemacht was es heute ist. Zudem sagte Huber, „dass die Stimmung bei den Parteimitgliedern wesentlich besser ist als in den Medien berichtet“. Huber stellte Europa mit in den Mittelpunkt seiner Rede. Dabei sprach er von einer Erfolgsstory, die weit über 70 Jahre Frieden auf dem Kontinent mit sich bringt, aber auch Wohlstand für unsere Bürgerinnen und Bürger. Der Handel blüht und das beschert uns derzeit jährliche Rekordergebnisse beim Handel. Das CSU Urgestein sprach aber auch aktuelle Themen wie die Familienpolitik, Ganztagsschulen, das Polizeiaufgabengesetz und die Flüchtlingspolitik an. Mit stehendem und lang anhaltendem Applaus fand seine Rede ihren Abschluss.

Im Anschluss fanden die Ehrungen von Karin Weigl für 20 Jahre Mitgliedschaft statt. Sie ist noch aktiv im Vorstand der Seniorenunion. Der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner konnte Rudolf Rothfischer für 40 Jahre Mitgliedschaft seinen Dank aussprechen. Rothfischer engagierte sich im Ortsvorstand der CSU-Kissing, war ein fleißiger Wahlkämpfer und ist derzeit noch amtierender Schatzmeister des Bezirks Schwaben in der Europaunion. Gemeinsam überreichten Peter Tomaschko, Mdl und Reinhard Gürtner sowie Erwin Huber die Urkunden und Anstecknadeln. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Party- und Showband „Die Ziacheiner“ unter der Leitung von Heinz Reich.

CSU Kissing besichtigt Neubau der Sozialstation Mering

Auf Initiative von Reinhard Gürtner besichtigten interessierte Mitglieder der CSU-Kissing den Erweiterungsbau der Sozialstation Mering und informierten sich über deren Angebot im Rahmen der häuslichen Pflege bedürftiger Menschen. Karl-Heinz Brunner stellte das Aufgabenfeld und die Verknüpfung mit dem Bürgernetz Mering vor. Im anschließenden Gespräch, was in neuen lichtdurchfluteten Räumen stattfand, erfuhren die Vertreter der CSU-Kissing, dass die höchste Anzahl der Patienten, die die Dienste der Sozialstation Mering in Anspruch nimmt, in Kissing wohnhaft ist und auch dort von dem Mitarbeitern der Sozialstation versorgt wird. Im Rahmen der Begegnung sind Gruppen wie „Miteinander Füreinander“ im Haus oder auch ein regelmäßiges Treffen an Demenz erkrankter Menschen fester Bestandteil. Ebenso zeigten sich die Besucher beeindruckt vom Einzugsgebiet, das neben dem südlichen Landkreis auch Teile der Landkreise Landsberg sowie Fürstenfeldbruck miteinschließt. Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner bedankte sich für die Führung mit einem süßen Gruß an das Personal und lobte das Angebot der „Ambulanten“ mit den Worten, „Gut, dass es Euch gibt“!

CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner (links) begrüßt die Gäste aus Ried bevor es zur Besichtigung der möglichen Trassen für den Radweg Kissing nach Hörmannsberg ging. Rechts im Bild Erster Bürgermeister Erwin Gerstlacher

CSUler aus Kissing und Ried bei der gemeinsamen Besichtigung möglicher Trassen für den Radweg von Kissing nach Hörmannsberg

Kissinger und Rieder besprechen gemeinsame Ziele

CSUler aus Ried und Kissing treffen sich zum Austausch in Kissing. Der Radweg zwischen Kissing und Hörmannsberg sowie eine gemeinsame Wertstoffsammelstelle waren Themen.

 

Der CSU-Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner begrüßte die Rieder Räte und betonte, „dass der Austausch untereinander wichtig ist um gemeinsame Ziele zu erreichen“. Doch manchmal gibt es Vorhaben, die bis zur Umsetzung etwas länger dauern wie der angedachte Radweg der die beiden Gemeinden verbinden soll. Auf Kissings Flur waren die Grundstücksverhandlungen nach Aussage des Bürgermeisters leider nicht erfolgreich. „Wir wollen den Radweg aber nicht ad acta legen!“, so Reinhard Gürtner. Ried hat die notwendigen Grundstücke bereits in seinem Besitz. Nun geht es um die Kissinger Flächen. Bei der Ortsbegehung machten sich die Rieder Räte einen Überblick über mögliche Trassenführungen. Der Ausbau eines bereits vorhandenen Weges wäre optimal. Dieser Weg müsste lediglich an die Vorgaben einer möglichen Förderung angepasst werden. Eine Alternative wäre der Verlauf an der Paar entlang. Dazu wäre eine komplette Neuanlegung notwendig, hätte aber einen hohen Freizeitwert. Eine weitere Variante könnte die Hinführung des Wegs an die Kreisstraße bei der Wertstoffsammelstelle sein. Allerdings stellt die Querung der Straße einen Gefahrpunkt dar und müsste mit einem Verbindungstunnel zum westlich vorhandenen Radweg ergänzt werden. Dies verlängert die Strecke und könnte dadurch erheblich an Akzeptanz verlieren, so die Vermutung.   „Hintergrund unsererseits ist es, ein Signal nach Ried zu senden, dass das Projekt trotz Herausforderungen nicht in Vergessenheit geraten ist!“, so Gürtner. Um die Möglichkeit zur Umsetzung abschätzen zu können, regten der Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr und Bürgermeister Gerstlacher an, Hintergründe für die ablehnende Haltung der Grundstückseigentümer zu erforschen. Der neue Radweg würde besonders für die vielen Kinder, die mit dem Fahrrad den Weg zur Mittelschule nach Kissing nutzen, ein Zugewinn an Sicherheit sein, so die übereinstimmende Meinung aller Teilnehmer. Die derzeit von den Schülern genutzte unübersichtliche Ortsverbindungsstraße würde dann keine Gefahr mehr sein.

Ein weiteres Thema war eine gemeinsame Wertstoffsammelstelle an der sich auch Mering beteiligen soll. Die Rieder Abordnung wäre diesbezüglich nicht abgeneigt, zumal viele Bürger ihre Wertstoffe bereits nach Kissing bringen. Kreisrat Reinhard Gürtner argumentierte, „dass die Kosten für den Bau einer innovativen Sammelstelle wesentlich niedriger sind und im Kreistag eher Befürworter findet, als gleichzeitig drei in die Jahre gekommenen Wertstoffhöfe zu erneuern“. Es besteht dringender Handlungsbedarf!  Ein zentraler Wertstoffhof könnte so angelegt sein, dass künftig alle Wertstoffe dort abgeben werden können. Derzeit müssen noch verschiedene Höfe angefahren werden um Bauschutt, Teppiche, Leuchtstoffröhren oder Bildschirme usw. abzuliefern. Hintergrund hierfür ist der Platzmangel an jedem einzelnen der vorhandenen Standorte. Für Mering würde sich der Weg zur zentral zwischen den Orten gelegenen Kissinger Wertstoffsammelstelle unwesentlich bzw. nicht verlängern.

Im Anschluss an die Ortsbegehung stärkten sich die Vertreter beider Orte mit Spezialitäten vom Grill, dabei wurden noch weitere interessante Themen wie die Ortsumgehung Ried thematisiert. Bürgermeister Erwin Gerstlacher bedankte sich bei den Kissingern für die konstruktiven Gespräche und lud zugleich zu einer Exkursion nach Ried ein. „Wir haben bereits interessante Themen für euch im Angebot“, so Gerstlacher.

Neue Attraktion am Skateplatz

Die Kinder und Jugendlichen freuen sich über die neue „Boardbank mit Kink Ledge“ am Skateplatz in Kissing. „Damit wird der  Platz noch interessanter“, freut sich der Jugendbeauftragte im Gemeinderat Michael Eder. Im Dialog mit den Jugendlichen, den Eder pflegt und der ihm sehr wichtig ist, wurde die Idee geboren den Skateplatz weiter auszubauen. Bei den Haushaltsverhandlungen für 2018 stand die „Boardbank“ auf dem Investitionsvorschlag der CSU. Die Umsetzung erfolgte durch Eder`s Engagement auf Anhieb, wie man sieht.

Wir wünschen viel Spaß beim Skaten.

Auf der Brache westlich des O&K-Geländes entsteht die neue Straße.

Endlich: CSU freut sich über Lückenschluss alter / neuer Bahnhof

 

Der Kissinger Gemeinderat befasste sich am 05. Juli in der Sitzung mit der Erschließung der Bahnhofstraße westlich des ehemaligen O&K –Gelände. Nach der Ausschreibung wurde jetzt der Auftrag an die Fa. Klaus Hoch- und Tiefbau GmbH vergeben. Die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober beginnen. Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr und sein Stellvertreter Reinhard Gürtner freuten sich sehr, immerhin wurde das fehlende Teilstück immer wieder auf die lange Bank geschoben. Dabei ist der Lückenschluss so wichtig für die innerörtliche Entlastung der B2. Nach Abschluss der Maßnahme können Ortskundige die Parallelstraße vom nördlichen Kreisverkehr bis in den Süden der Ortschaft durchgängig befahren.

Bedarf für Integrativgruppe in Kissing festgestellt, CSU kann sich einen Neubau gut vorstellen

Der Gemeinderat hat sich dem Beschluss des Jugend-, Kultur- und Sportausschuss angeschlossen und einstimmig den Bedarf für eine integrative Regelgruppe festgestellt. Bislang konnten diese Kinder mit erhöhtem Förder- und Betreuungsbedarf im Hessing Kinderhaus in Augsburg unterkommen. Im vergangenen Jahr teilte das Hessing Kinderhaus mit, dass die Nachfrage gestiegen ist und freie Plätze für auswärtige Integrativkinder nicht mehr im gewohnten Umfang zur Verfügung stehen. Darum hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung eine Initiative gestartet, damit künftig auch in Kissing genügend Integrativplätze zur Verfügung stehen. Die Realisierung und daraus resultierende Entspannung der Situation erscheint frühestens im Kindergartenjahr 2019/2020 möglich. Im Vorfeld müssen administrative als auch infrastrukturelle Vorgaben erfüllt werden. Die CSU Fraktion schließe dabei einen Neubau nicht aus! Derzeit ist die Förderfähigkeit gut.  Kissing ist eine Wachstumsgemeinde und wird auch in Zukunft einen entsprechenden Bedarf haben. „Darum ist dies eine gute Investition für eine fortschrittliche Gemeinde“, so der stellvertretende Fraktionssprecher Reinhard Gürtner.

v. links: Andreas Offner, Xaver Sedlmeyr, Matthias Rawein, Reinhard Gürtner, Michael Eder

Versorgungs-LKW für Kissinger Feuerwehr

Die CSU Fraktion gratuliert der Feuerwehr Kissing anlässlich der Weihe des neuen Versorgungs-LKW. Kreis- und Gemeinderat  Reinhard Gürtner lobte das Team um den Kommandanten Matthias Rawein, welches mit der Bestückung des neuen Fahrzeugs betraut war. Das neue Arbeitsgerät ist nicht von der Stange gekauft, vielmehr ist es eine Anfertigung das speziell auf die Bedürfnisse der Kissinger Wehr abgestimmt ist. Durch ein ausgeklügeltes Beladungssystem kann je nach Bedarf das richtige Gerät vor Ort transportiert werden. Dies garantiert den Bürgern eine schnelle Hilfe.

v. links: Peter Tomaschko, Helmut und Gerda Berghofer, Reinhard Gürtner und der Kissinger JU-Vorsitzende Nicolas Schwald

 

CSU serviert traditionell Kissinger Spargel

 

Peter Tomaschko zu Gast beim Spargelessen. Knapp 600 000 Euro Zuschüsse für Kissinger Bauvorhaben. CSU bedankt sich bei Gerda und Helmut Berghofer für die Unterstützung beim Lichterzug.

Gemütlich ging es zu beim traditionellen Spargelessen zu dem der CSU-Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner zahlreiche Gäste in angenehmer Atmosphäre begrüßen durfte. Ein reichhaltiges Hauptgericht mit Nachschlag sowie ein Kuchenbufett wurde den Besuchern kredenzt. Der Grünspargel wuchs auch in diesem Jahr auf den Feldern von Markus Müller. „Kurze Wege, wenn das nicht nachhaltig ist“, so Reinhard Gürtner.

Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko stellte die Themen Sicherheit und Familie beim Grußwort in den Fokus. Im Hinblick auf die Innere Sicherheit betonte er, dass in Bayern der Grundsatz „Sicherheit durch Stärke“ gelte. Deshalb werden – trotz des höchsten Personalstandes bei der Bayerischen Polizei – weitere 3500 Beamtinnen und Beamten eingestellt. Zudem verdeutlichte der Stimmkreisabgeordnete den Status Bayerns als Familienland Nummer eins: „Unser neues Familiengeld schafft echte Wahlfreiheit für alle Eltern und bringt bestens zum Ausdruck, wofür das Familienland Bayern steht: für Kinder, für Wertschätzung der Eltern und dafür, die Leistungen der Eltern auch finanziell anzuerkennen“, so Peter Tomaschko.

Erfreuliche Nachrichten konnte Tomaschko zudem für die Gemeinde Kissing überbringen. Im Rahmen der Förderung des Freistaats Bayern für kommunale Hochbaumaßnahmen erhält die Gemeinde für den Anbau von zwei Kindergartengruppen an die Kinderkrippe in der Pestalozzistraße 120.000 Euro sowie 352.000 Euro für die Errichtung eines Hortes bei der Grundschule sowie Räume für die Ganztagsbetreuung und 120.000 Euro für die Generalsanierung der Mittelschule Kissing Block III.

Der Ortsverband bedankte sich bei der Familie Berghofer für die Unterstützung beim alljährlichen Lichterzug. Als Ehrengäste nahmen sie am Spargelessen teil, dabei überreichte der Ortsvorsitzende einen Blumengruß an Gerda Berghofer sowie eine Geldspende seitens der CSU-Kissing für den Blumenschmuck in der Peterskirche.

Süßer Gruß für den Schatzmeister und die Rechnungsprüfer

Ortshauptversammlung: Lob an die CSU Kissing für ihre Sachlichkeit

Mitglieder Diskutieren über bevorstehende Landtagswahl im Herbst. Delegierte für die Europawahl 2019 gewählt. Siedlungsdruck bei der Ortshauptversammlung Thema.

Der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner berichtete zu Beginn über die Arbeit des Ortsverbandes im vergangenen Jahr. Das Spargelessen, der Lichterzug sowie der Politische Aschermittwoch waren wieder traditionelle Veranstaltungen und erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Neujahrsempfang in der Paartalhalle musste wegen des Pächterwechsel entfallen, der Vorsitzende nannte die näheren Gründe. Die Anzahl von über 100 Besuchern beim Politischen Aschermittwoch mit dem Europaabgeordneten Markus Ferber hob Gürtner besonders hervor. Ferber ließ dabei die vergangene Bundestagswahl und die Koalitionsverhandlungen Revue passieren. Gürtner betonte, dass sich mit Ferbers Besuch der Kreis geschlossen hat, „die Kissinger hatten die Möglichkeit mit allen Stimmkreisabgeordneten der CSU persönlich vor Ort in Kontakt zu treten, zu diskutieren bzw. im persönlichen Gespräch ihre Anliegen vorzubringen. Das soll uns erst einmal eine andere Partei nachmachen“. Als Feedback bei Veranstaltungen wird den CSU Mandatsträgern seitens der Kissinger Bürger immer wieder eine sachliche Gemeinderatsarbeit bescheinigt. Dabei steht das Wohl der Gemeinde und nicht die Polemik im Vordergrund. Dafür bedankte sich der Vorsitzende bei seinen Gemeinderatskolleginnen und –kollegen. Im Herbst 2017 besuchte der Ortsverband Peter Tomaschko im Landtag. Am Nachmittag besichtigte man die neue
CSU-Landesleitung im Münchner Norden, in der Parkstadt Schwabing. Neben der Führung durch das Haus war das persönliche Gespräch mit dem Chefredakteur des Bayernkurier Marc Sauber, seit 2015 mit der Leitung des Bayernkuriers betraut, ein Highlight. Herr Sauber war zuvor Moderator der Rundschau im Bayerischen Rundfunk  und Reporter für die Tagesschau sowie Tagesthemen der ARD.

Oliver Kosel, neuer Schatzmeister der CSU Kissing, trug den Rechenschaftsbericht vor. Rechnungsprüfer Helmut Rauscher bestätigte ihm mit den Worten, „das hast du gut gemacht“, eine solide und korrekte Haushaltsführung worauf die Entlastung des Vorstands erfolgte.

Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr erörterte die Tätigkeiten der Fraktion im Gemeinderat. Der aktuelle Haushalt stellt sich als der mit den meisten Ausgaben der letzten Jahre dar. Hauptausgaben dabei sind die Sanierung der Paartalhalle, der Lückenschluss alter zum neuen Bahnhof sowie die Sanierung der Gebäude der Kindergärten. Die Erneuerung der Wasserleitung im Altort und die Außenanlagen des Kindergartenanbaus Johannipiraten sowie der Ganztagsbetreuung sind weitere Ausgaben. Sedlmeyr ging auf die Position der CSU hinsichtlich der Aussegnungshalle ein. Mit dem jetzt vorliegenden Gutachten sieht sich die CSU Fraktion bestätigt, dass nur eine Sanierung in Frage kommt. Der vorherrschende Siedlungsdruck in Kissing macht eine Nachverdichtung zwingend notwendig. Dabei dürfen die bestehenden Bebauungspläne nicht aufgeweicht werden! „Wir wollen keine Wolkenkratzer im Ort sondern Gebäude die sich in die umliegende Bebauung einfügen“, so Sedlmeyr. Um der Parksituation gerecht zu werden müssen wir die Stellplatzsatzung mit Nachdruck umsetzen.

Kissinger CSU’ler im Deutschen Bundestag

Der CSU Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr und Gemeinderatsmitglied Barbara Seiler trafen beim Besuch im Deutschen Bundestag auch Hansjörg Durz, stellvertretender Vorsitzender des Ausschuss „Digitale Agenda“. Neben dem Facebook-Skandal um den möglichen Datenklau war auch die Digitalisierung Thema eines Gesprächs am Rande. Besonders am Herzen liegt den beiden Mandatsträgern die finanzielle Unterstützung des Bundes beim digitalen Klassenzimmer. Hier sind die Kommunen Sachaufwandsträger.

CSU-Fraktion beantragt dauerhafte Veröffentlichung des Haushalts

Eine Auslegung bezeichnet die CSU als Beteiligungsminimum.

„Transparenz ist uns wichtig“, so der Tenor der CSU-Fraktion im Gemeinderat. Darum hat sie die künftige Veröffentlichung des Haushalts der Gemeinde Kissing im Ratsinformationssystem beantragt. Dem wurde in der letzten Gemeinderatssitzung ohne Gegenstimme zugestimmt. Somit können künftig die Bürger den Verwaltungs- und Vermögenshaushalt auf der Internetseite der Gemeinde Kissing einsehen.

In der Begründung führte die CSU-Fraktion an, dass gemäß der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern der Haushaltsplan nur eine Woche lang öffentlich zugänglich zu machen ist. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung erscheint der CSU dieser Zeitraum zu kurz, darum beantragte die CSU-Fraktion, den Haushaltsplan nach Genehmigung künftig im Ratsinformationssystem für den Bürger dauerhaft einsehbar zu veröffentlichen.

In einer modernen und fortschrittlichen Gemeinde wie Kissing sollte die Transparenz und somit Bürgerinformation weiter ausgebaut werden.

Vielen Bürgern die sich für die aktuelle Gemeindepolitik interessieren, ist mit der Umsetzung dauerhaft die Möglichkeit gegeben, sich ein Bild über die im Haushalt aufgenommenen Investitionen und deren Umsetzung zu machen.

Eine dauerhafte Auslegung wäre nicht bürgerfreundlich, so die Fraktion, da der Bürger an die Öffnungszeiten der Verwaltung gebunden ist und somit im Rathaus vorstellig werden muss. Unser Vorschlag ermöglicht dem Bürger sich zu jeder Zeit mit dem Thema zu beschäftigen.

 

CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner mit dem CSU-Europaabgeordneten, Markus Ferber und Franz-Xaver Sedlmayr, Fraktionssprecher

Markus Ferber zum Politischen Aschermittwoch in Kissing

Im voll besetzten großen Foyer der Paartalhalle begrüßte der CSU-Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner zum politischen Aschermittwoch in Kissing als Festredner in diesem Jahr den Europaabgeordneten Markus Ferber. Besonders erfreut war Gürtner über die Anwesenheit vieler Vereinsvorstände, „das zeigt, dass wir hier in Kissing eine starke und politisch interessierte Gemeinschaft sind!“ Gürtner betonte, dass hier in Kissing die Möglichkeit besteht, mit allen Verantwortlichen der CSU vom Landrat über Bezirks-, Landtags-, Bundestags- bis hin zum Europaabgeordneten bei Veranstaltungen wie heute persönlich in Kontakt zu treten. „Das soll uns eine andere Partei erst einmal nachmachen!“

Von der Entscheidung des Kissinger Bürgermeisters, 2020 nicht mehr anzutreten, zeigte sich Gürtner in seiner Begrüßung überrascht. „Aber von einem Erdbeben hat man hier in Kissing, zumindest bei der CSU, nichts gespürt! Vielleicht waren Erschütterungen bei seinen Mitstreitern zu spüren, darüber aber soll sich jeder in Kissing seine eigenen Gedanken machen. Die CSU klärt ihre Personalfragen ohne einen Schnellschuss wie in der Vergangenheit im Ortsvorstand, am Ende liegt die Entscheidung bei der Ortshauptversammlung im nächsten Jahr.“

In seiner einstündigen kurzweiligen Festrede stellte Markus Ferber, EU-Abgeordneter und Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben heraus, wie gerade auch das Wittelsbacher Land von der europäischen Einigung besonders profitiert habe. Markus Ferber ging in seiner Rede auch auf den Berliner Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD ein. „Die deutsche Bundesregierung muss klar deutsche Interessen in Europa vertreten.“ Ferber spielte dabei auf den Verlust des Finanzministeriums beim Zustandekommen der „GroKo“ an, das von der SPD übernommen wird. „Hier haben wir in der Vergangenheit mit Wolfgang Schäuble einen starken und kompetenten Verhandler entsandt. Der künftige Finanzminister darf bewährte deutsche Prinzipien nicht aufgeben.“

Als großen Gewinn bezeichnete Ferber, dass die CSU mit Horst Seehofer das Innenministerium übernehmen wird. „Dabei besteht die Möglichkeit, das in Bayern großgeschriebene Thema Sicherheit auf den Bund zu übertragen.“ Trotzdem werde Bayern die innere Sicherheit noch weiter forcieren, z.B. mit der Schaffung einer eigenen Grenzpolizei. Denn es kann nicht sein, so Ferber, dass Deutschland das einzige Land sei, in das man ohne Pass hinein aber nicht mehr hinaus kommt.

Der Abgeordnete betonte, dass das Thema Heimat der CSU besonders am Herzen liege. „Die CSU hat mit ihrer Heimatpolitik die ländlichen Regionen gestärkt. Auch das wollen wir auf den Bund übertragen. Beim Thema Wohnraum kritisierte Ferber, dass die Eigentumsquote in Deutschland eine der geringsten europaweit sei. „Darum hat die CSU das Baukindergeld von 1200 Euro jährlich pro Kind in Berlin durchgesetzt, zudem soll es für Bayern zusätzlich eine Eigenheimzulage geben.“

Nach der vom Applaus der Zuschauer gekrönten Rede fand die Verlosung der Fahrten in den Landtag statt. Über den Gewinn durften sich Ingrid Czermak aus Kissing und Kristina Hutter aus Augsburg freuen.

Neujahrsempfang bei Hansjörg Durz

CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner (links) und CSU-Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr  waren beim diesjährigen Neujahrsempfang zu Gast bei Hansjörg Durz, MdB in Neusäß. „Gut ist es, auf kurzem Weg direkt seine Anliegen dem Abgeordneten mitteilen zu können, damit diese in Berlin in seine Arbeit einfließen können bzw. jetzt im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden“, so Reinhard Gürtner. Es handelt sich insbesondere um das digitale Klassenzimmer, für das sich die CSU beim Investitionshaushalt 2018 im Kissinger Haushalt eingesetzt hat. Wichtig ist hier nicht ausschließlich die Kommunen finanziell zu fordern, sondern die CSU Kissing sieht hier auch den Bund und die Länder in der Pflicht. Denn nur mit der Anschaffung ist es nicht getan. Die Administration und Wiederbeschaffung fordern die Kommunen künftig immer mehr. Dem schloss sich Fraktionssprechen Xaver Sedlmeyr an und verlieh der Bitte Nachdruck, das Thema bei den Koalitionsverhandlungen mit einzubringen.

Teilnehmer stellten sich zum Foto im Plenarsaal des Bayerischen Landtags.

CSU-Ortsverbände Kissing und Dasing zu Gast im Landtag und CSU Landesleitung

Rund 50 Teilnehmer der CSU-Ortsverbände Kissing und Dasing, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, waren unter der Leitung der beiden Ortsvorsitzenden Reinhard Gürtner und Markus Waschka in den Bayerischen Landtag nach München gekommen. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko hatte sie eingeladen, um seinen Arbeitsplatz besser kennen zu lernen.

Nach einer Führung durch den historischen Teil des Maximilianeums erklärte Tomaschko den Besuchern seinen Wochenablauf und gab im Plenarsaal einen kurzen Überblick über aktuelle politische Themen. Zudem bedankte sich der Stimmkreisabgeordnete für das Engagement der Mitglieder vor Ort. „Die Nähe zur Basis ist mir besonders wichtig, da ein politischer Meinungsaustausch über alle Ebenen die CSU schon immer ausgezeichnet hat“, verdeutlichte Peter Tomaschko und verwies auf die gute Vernetzung zwischen Kommunal-, Landes- und Bundesebene. Bei der anschließenden Diskussion interessierten sich die Gäste vor allem für die Außendarstellung der CSU sowie die Koalitionsverhandlungen in Berlin und den aktuellen Stand bei der Ortsumfahrung für Kissing.

Am Nachmittag besuchte man die neue CSU-Landesleitung im Münchner Norden, in der Parkstadt Schwabing. Dem Vortrag über die Arbeit der Landesleitung schloss sich eine Führung durch das Haus an. Im persönlichen Gespräch mit dem Chefredakteur des Bayernkurier stellten sich die Teilnehmer die Frage, woher sie das Gesicht kennen.
Marc Sauber, seit 2015 mit der Leitung des Bayernkurier betraut, war zuvor Moderator der Rundschau im Bayerischen Rundfunk und Reporter für die Tagesschau sowie Tagesthemen der ARD.

Aufgefallen: Die Burgstallkapelle in Kissing im neuen Gewand

Im neu gestalteten Zustand zeigte sich die Burgstallkapelle den Gemeinderäten der CSU. Diese informierten sich am vergangenen Sonntag über den möglichen Verlauf des Radwegs von Kissing nach Hörmannsberg, der auf südlicher Flur verlaufen soll. Dabei hatten die Gemeindevertreter auch den neuen Farbanstrich der Ende des 17. Jahrhunderts erbauten Kapelle im Blick. Zugegeben, die neue Farbe ist sehr differenziert zur bisherigen, daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr aber berichtet vom neuen „Glanz“ der Kapelle bei Sonnenaufgang, „sie leuchtet wenn die Sonne drauf scheint“. Letztendlich entscheidet der Geschmack des Einzelnen, war man sich in der Fraktion einig. Im Vorfeld hatten die CSU-Räte einem Zuschussantrag der Kirchenverwaltung zugestimmt.

Von links: Thomas Zwettler, Maximilian Durmer, Valentin Hamberger, Raffael Krist, Ortsvorsitzender Nicolas Schwald, Philip Merten, Sebastian Hänsel, JU-Kreisvorsitzender Alexander Bayr, CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner

 

© Augsburger Allgemeine

Ortsgruppe der Jungen Union gegründet

Elf junge Leute haben sich in Kissing zusammengetan und eine Ortsgruppe der Jungen Union (JU) gegründet. „Erfreulich ist, dass es in diesem Jahr schon zur zweiten Neugründung gekommen ist, und so sich die Anzahl der Ortsverbände der Jungen Union im Landkreis auf zehn erhöht hat“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Aichach-Friedberg, Alexander Bayr. Dies zeige, dass sich die jungen Leute wieder mehr einmischen und mitgestalten wollen.

Im Zuge der Gründungsveranstaltung wurden sämtliche Ämter des Ortsverbandes unter der Leitung von Bayr gewählt. Die Leitung des neuen Verbandes übernimmt Nicolas Schwald, sein Stellvertreter ist Phillip Merten. Schatzmeister ist Sebastian Hänsel, Schriftführer Hendirk Kartmond. Außerdem wurden noch Beisitzer und Delegierte in die Kreisversammlung gewählt. Begleitet wurde die Neugründung vom CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Peter Tomaschko sowie vom Ortsvorsitzenden der CSU Kissing, Reinhard Gürtner. Sie freuten sich über den Zuwachs. Tomaschko lobte das Engagement der Jugendlichen. Jetzt könne der Vorstandschaft mit der JU so richtig durchstarten, so der Landtagsabgeordnete. Gürtner sicherte dem Parteinachwuchs die Unterstützung zu und freue sich auf die gemeinsame politische Zusammenarbeit. Die Junge Union ist die einzige politische Jungendorganisation in Kissing und will frischen Wind in die Gemeinde bringen. Für die Zukunft plant sie, sich aktiv in das politische und gesellschaftliche Leben in Kissing einzumischen, so der neugewählte Ortsvorsitzende Schwald.

Zum Abschied ein Korb, (von links) Peter Tomaschko, Xaver Sedlmeyr, Hans Fink, Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner dankt dem scheidenden Schatzmeister für seine Arbeit.

OHV CSU Kissing: Hans Fink gibt den Stab ab

Wechsel beim Schatzmeister, Hans Fink legt nach 15 Jahren die Verantwortung für die Finanzen in die Hände von Oliver Kosel. Gürtner und Stellvertreter bestätigt.

Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner begrüßte bei der Ortshauptversammlung den Kreisvorsitzender Peter Tomaschko und lobte dessen Arbeit für die Kommunen in seinem Wahlkreis. In das Wittelsbacher Land fließen 2017 gut 5,8 Millionen an Hochbauförderung, Kissing profitiert laut einer Pressemitteilung mit über 800.000 Euro. Gürtner dankte Tomaschko für seinen Einsatz und bezeichnete ihn als einen „fleißigen“ Abgeordneten.

In seinem Bericht ging Reinhard Gürtner auf die Arbeit des vergangenen Jahres ein und freute sich über viele Events von denen er berichten konnte. Neben den klassischen Veranstaltungen wie dem Neujahrsempfang, Politischen Aschermittwoch, Spargelessen sowie dem Lichterzug konnte er über Informationsveranstaltungen kommunaler Angelegenheiten aber auch über einen Besuch bei Amazon berichten. „Mit den Besucherzahlen bei den Veranstaltungen können wir mehr als zufrieden sein“, so Gürtner. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit fand ein Treffen mit den Rieder Vertretern im Gemeinderat sowie deren Bürgermeister Erwin Gerstlacher statt. Dabei stand der Radweg Kissing nach Hörmannsberg im Vordergrund.

Im Rechenschaftsbericht konnte Schatzmeister Hans Fink wiederum mit einer soliden Haushaltsführung aufwarten. Daraufhin erfolgte die Entlastung des Vorstands, zuvor bestätigte Helmut Rauscher für die Kassenprüfer die Richtigkeit der Kassenführung.

In der anschließenden Wahl, unter der Leitung von Peter Tomaschko, wurde der bisherige Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner einstimmig für weitere zwei Jahre bestätigt. Als Stellvertreter erhielten Michael Eder und Franz-Xaver Sedlmeyr das volle Vertrauen der Mitglieder. Zum Schatzmeister wurde Oliver Kosel gewählt, nachdem Hans Fink im Vorfeld bereits mitgeteilt hat, nicht mehr anzutreten. Er bleibt dem Ortsverband trotzdem als Beisitzer im Vorstand der Kissinger CSU erhalten. Gürtner möchte auf seine langjährige Erfahrung nicht verzichten. Barbara Seiler wurde als Schriftführerin bestätigt. Als Beisitzer werden künftig Markus Müller, Christian Decker, Andreas  Offner, Markus Seiler und Hans Fink im Vorstand vertreten sein. Als Kassenprüfer stellen sich Helmut Rauscher und Reinhard Mayr zur Verfügung.

Fraktionssprecher Franz-Xaver Sedlmeyr erörterte die Tätigkeiten der Fraktion im Gemeinderat. Dabei ging er auf die innerörtliche Verdichtung hinsichtlich der damit verbundenen Herausforderungen für die Zukunft ein. Der Siedlungsdruck wird auch die nächsten Jahre anhalten. Wir leben in einer Wachstumsregion, wie alle Gemeinden um die  „Metropolregion München“. Unsere Aufgabe ist es, für ein nachhaltiges Wachstum in der Gemeinde zu sorgen. „Dabei dürfen die Einheimischen, welche durch ihr Ehrenamt die Gemeinde am Leben halten, nicht abgehängt werden“, so Sedlmeyr. Ein besonderes Anliegen der CSU ist der „Lückenschluss vom alten zum neuen Bahnhof“, der seit vielen Jahren diskutiert wird. Wieder einmal fest im Investitionshaushalt eingeplant, hofft der Fraktionssprecher auf eine Realisierung bzw. Beginn in diesem Jahr, dies wäre ein Beitrag zur Entlastung der B2. Der CSU ist der Radweg Kissing nach Hörmannsberg ein großes Anliegen. „Damit machen wir den Schulweg sicherer und der Freizeitwert für Radwanderer erhöht sich zudem“, so der Fraktionssprecher abschließend.

Von Links: Hansjörg Durz, Hermann Pfister, Heinz Borbe, Peter Sommer und Reinhard Gürtner

Spargelessen und Mitgliederehrungen bei der CSU Kissing

Schlemmen war wieder einmal beim Spargelessen in Kissing  angesagt. Dieses Jahr reichte das Küchenteam um Annemarie Schlech den Besuchern Spargel mit Schnitzel „Wiener Art“ sowie Butterkartoffeln, verfeinert mit Sauce Hollandaise. Die Besucher konnten sich über „Spargel satt“ freuen.  Der Spargel der Kissinger CSU ist wie jedes Jahr auf den Feldern von Markus Müller in Kissing gewachsen. „Somit ein nachhaltiges Produkt das heute auf den Tisch kommt“, so der  Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner. Er freut sich, dass das zur Tradition gewordene Spargelessen seit Jahren so gut besucht ist. Im Dr. Josef-Zimmermann-Haus begrüßte er weit über 60 Gäste und Jubilare. Zusammen mit Hansjörg Durz nahm er die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder vor. Heinz Borbe wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CSU geehrt. Gürtner sprach ihm Dank und Anerkennung aus. Mit seiner Mitgliedschaft hat er die CSU im Bund, im Land und auf kommunaler Ebene gestärkt. Gürtner betonte noch einmal wie wichtig es ist, als Mitglied einer Partei die Werte der Freiheit und Demokratie zu stärken und jedes Mitglied zählt um wahrgenommen zu werden! Weiter wurden die verdienten Mitglieder Peter Sommer und Hermann Pfister für 40 Jahre in der CSU geehrt. Beide haben ihr Wirken in der CSU bereits in der Jungen Union begonnen. Ihre Arbeit als Vorsitzende der Jugendorganisation setzten beide im Ortsverband als Vorsitzende bzw. als Mitglied im Vorstand fort. Auch haben beide die CSU im Kissinger Gemeinderat vertreten.

Im Anschluss sprach Hansjörg Durz über die aktuelle Bundespolitik und seine Arbeit in Berlin. Viele Fragen welche die interessierten Besucher stellten durfte er beantworten. Fragen zu, wie er sich die Zukunft mit dem neuen Staatspräsidenten Frankreichs, Macrons vorstellt. Geschehnisse zur Europapolitik und auch die Griechenlandhilfe wurden diskutiert. Kommunales wurde angesprochen, Durz konnte auch hier mit fachlicher Kompetenz antworten, da er als früherer Bürgermeister in Neusäß viel Erfahrung zum Thema mitbringt.

Josef Müller zum 80. Geburtstag gratuliert!

Kissings CSU Schatzmeister (links) und der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner (rechts) gratulierten Josef Müller (Bildmitte) zu seinem 80. Geburtstag. Gürtner würdigte das Wirken des Jubilars innerhalb der CSU und bedankte sich für die bereits über 50 Jahre währende Mitgliedschaft in der Partei. Als Gründer und erster Vorsitzender der Jungen Union in Kissing sowie als Vertreter der CSU im Kissinger Gemeinderat und stellvertretender Ortsvorsitzender hat er den Ortsverband der CSU über einen langen Zeitraum begleitet. Der Jubilar berichtete beim Besuch von seinem Zusammenwirken mit den kommunalen CSU Urgesteinen wie Albert Kling der damals JU-Kreisvorsitzender war und Johann Pflanz als Kissings Bürgermeister.

Die beiden Glücksfeen mit den Gewinnern der Fahrt in den Landtag für je zwei Personen. Peter Tomaschko links und Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner rechts im Bild

 

Klare Worte – klare Ansagen: Landtagsabgeordneter Tomaschko spricht im Rahmen des Pokitischen Aschermittwochs in Kissing

Klare Ansagen und klare Worte fand der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko beim Politischen Aschermittwoch im Foyer der Paartalhalle in Kissing. Auf Einladung des CSU-Ortsvorsitzenden Reinhard Gürtner sprach der Abgeordnete über aktuelle politische Themen im Landkreis und im Freistaat.

„Die wirtschaftliche Situation in Bayern ist hervorragend. Der Freistaat steht deutschland- und europaweit an der Spitze. Auch unser Wittelsbacher Land ist in einer glänzenden Situation“, betonte Peter Tomaschko und verwies auf die Vollbeschäftigung im Landkreis. Besonders deutlich zeige sich dies bei jungen Menschen, da jeder Jugendliche einen Arbeitsplatz findet. Vor rund 100 Gästen spannte der Landtagsabgeordnete in seiner Rede den Bogen von lokalen Themen bis hin zur aktuellen bundespolitischen Lage.

„Die Bürgerinnen und Bürger wollen sich sicher fühlen. Daher ist es die ureigenste Aufgabe des Staates die Innere Sicherheit zu gewährleisten. Für uns hat die Innere Sicherheit oberste Priorität“, unterstrich der CSU-Abgeordnete. Schon jetzt sei der höchste Personalstand bei der Polizei zu verzeichnen und trotzdem schaffe Bayern bis zum Jahr 2020 weitere 2000 Stellen. Auch im Hinblick auf Bandenkriminalität und Einbrüche werde modernste Technik eingesetzt, um konsequenter gegen Diebesbanden vorzugehen.

In diesem Zusammenhang verdeutlichte er, wie wichtig auch die Grenzsicherung sei, da der Staat wissen müsse, wer sich wo aufhält. „Und das geht, bei aller Humanität und Hilfsbereitschaft die Bayern eindrucksvoll demonstriert hat, nur mit einer Begrenzung der Zuwanderung“, wiederholte der Landtagsabgeordnete die Forderung nach einer Obergrenze.

Zudem ging er auf die Themen Familienpolitik – hier wolle Bayern Familienland Nummer eins sein – und die Landwirtschaft ein. Besonders die diffamierende Kampagne der SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks kritisierte Tomaschko scharf: „Das ist beschämend und niveaulos! Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten einen gigantischen Beitrag und deswegen unterstützen wir als CSU die Landwirte im aktuellen Spannungsfeld.“

Abschließend ging er auf das angespannte Verhältnis zur Türkei ein und wünschte sich auch hier klare Aussagen. „Ein Präsident, der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit missachtet, dürfe keinen Wahlkampf in Deutschland betreiben“, so der Landtagsabgeordnete am Ende seiner Ausführungen.

Zuletzt bedankte sich der Landtagsabgeordnete bei dem Ortsvorsitzenden Reinhard Gürtner für die hervorragende Organisation des rundum gelungenen Abends, wie auch für die sehr gute Zusammenarbeit im Allgemeinen.

Neujahrsempfang 2017 im Foyer der Paartalhalle Kissing

 

Kissinger CSU startet mit 70 Gästen ins neue Jahr

Die Sportschule Eberle bildet mit ihrer Show den Höhepunkt des Abends

 

Zufrieden äußerte sich Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner mit der Besucherzahl von 70 Personen beim Neujahrsempfang der CSU im Foyer der Kissinger Paartalhalle. Das Jahresessen der Feuerwehr, ein Schafkopfturnier und ein Fuß-ballspiel waren andere wichtige Veranstaltungen in der Gemeinde. Er gab einen Rückblick auf die Arbeit des Gemeinderates im alten Jahr und nannte mit der Sanierung der Paartalhalle, der Osttangente und dem Geh- und Radweg zwischen Hörmannsberg und Kissing wichtige Vorhaben für 2017. Musikalisch unterhielt Karlheinz Kralik die Besucher mit bekannten Melodien auf dem E-Piano. Der Höhepunkt des Abends war die Showeinlage bayerischer und deutscher Meister aus der Sportschule Kissing.

 

In seiner Neujahrsansprache begrüßte Reinhard Gürtner die Mitglieder, Vereinsvorstände und Freunde der CSU. Als Ehrengäste hieß er den stellvertretenden Landrat Manfred Losinger, die Stadträtin Simone Losinger und Reinhard Pachner willkommen. Als Partei des Dialogs wolle die Christlich-Soziale Union die Interessen und Bedürf-nisse der Bürger aufnehmen und vertreten und lebe von deren Mitwirken und Engagement, sagte er. Da sie die Herausforderungen in sachlicher Weise annehme, sei im Hinblick auf die Bundestagswahl AfD oder Pegida  nicht nötig. Er erwähnte das neue Gebäude für zwei Kindergartengruppen der Johanni-piraten, das auf Drängen der CSU in gemeindeeigener Hand sei. Mit dem neuen Gebäude für die Ganztagsbe-treuung sei Kissings Schullandschaft für die Zukunft perfekt aufgestellt. Die Jugendlichen im Jugendzentrum bekämen auf Vorschlag seiner Partei in Kürze W-LAN. Für junge Familien biete Kissing mit dem Baugebiet Oberland und der guten Anbindung an öffentlichen Nahverkehr und die Bahn ideale Voraussetzungen. Für die Senioren setze er sich für den Neubau der „Ambulanten“ in Mering ein, um eine gute Pflege zu garantieren. Auch den Ehrenamtlichen in Vereinen und Organisationen dankte er für ihre Arbeit in der Gemeinde. Sichtbares Zeichen seien Zuschüsse sowie die Überlassung von Hallen und Vereinsheimen. Als wichtige Aufgabe in Zusammenarbeit mit Ried stellte Reinhard Gürtner den Radweg zwischen Hörmannsberg und Kissing dar. Die wegen Kuppen und Kurven gefährliche Straße werde von Schulkindern genutzt. Im Vorschlag zum Investitionshaushalt sei das Projekt bereits schriftlich fixiert.

Nach einem Grußwort von Manfred Losinger trat der 21-jährige Nicolas Schwalt ans Mikrophon und warb um Mitglieder, um die Neugründung einer jungen Union in Kissing ins Auge fassen zu können. Amtierende und ehemalige bayerische und deutsche Meister aus der Sport-schule Helmut Eberle präsentierten den Besuchern die fünf Disziplinen des südkoreanischen Taekwondo. Einschrittkampf, Pratzentraining und der Bruchtest mit Faust oder Ferse faszinierten die Gäste besonders. Nach dem offiziellen Teil blieb noch Zeit für Gespräche sowie Fragen und Anträge an die Gemein-deräte.

Lichterzug der CSU Kissing im neuen Gewand

Erstmals haben Tanja Decker und ihr Team die Besinnung in der Peterskirche in Kissing mit ihren Querflöten begleitet. Die Geschichten wurden von Michael Weiß gelesen. Die Kirche wurde in diesem Jahr von Barbara Schmelcher und der Familie Berghofer  gestaltet. CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner stellte fest, dass es erfreulicherweise wieder mehr Kinder im Altort gibt, sie stellten den Hauptteil der Teilnehmer. Im Anschluss an die Besinnung wurden die Kinder auch heuer wieder vom Nikolaus, dem sie mit großem Respekt gegenübertraten,  beschenkt. Die Erwachsenen konnten sich bei Glühwein und Lebkuchen am Lagerfeuer auf Weihnachten einstimmen und vom Vorweihnachtsstress etwas Abstand gewinnen.

CSU Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner bedankt sich bei Area Manager Sascha Fassler (links) für die umfangreichen Informationen.

 

Besuch beim Logistikzentrum von “AMAZON” in Graben

Interessierte Mitglieder und Kissinger Bürger konnten einen Blick hinter die Kulissen der Amazon Logistik, dem größten Onlinehändler der Welt werfen. Alles was nach dem „Klick“ Bestellen im Internet bei AMAZON passiert bis zum Erhalt des Päckchens konnten die CSU`ler hautnah vor Ort erleben. Sascha Fassler, Area Manager bei AMAZON in Graben führte in der zweieinhalb Stunden dauernden Führung durch das Zentrum. Von den vielen Fragen, welche die Besucher -meist Kunden bei AMAZON- stellten, blieb keine offen. Das Unternehmen zeigte sich sehr transparent und bot sogar das Gespräch mit Mitarbeitern an. Besonders beeindruckend war die hochentwickelte Technologie vom Wareneingang über das „chaotische“ Lagersystem bei dem alle Waren unsortiert nebeneinander liegen. Trotzdem steckt ein System dahinter. Aber auch die EDV, welche hinter dem voll durchdachten System steckt imponierte den Gästen. Zum Abschluss der Führung konnte, wie die Mitarbeiter auch, sich jeder Besucher einen Kaffee, Wasser oder diverse andere Getränke kostenlos schmecken lassen.

Bürgermeister Erwin Gerstlacher zeigte den möglichen Verlauf des Geh- und Radweges von Hörmannsberg nach Kissing auf. (v.links: Xaver Sedlmeyr, Reinhard Gürtner, Erwin Gerstlacher und Andreas Seidel)

CSU Kissing und CSU Ried fordern sicheren Geh-und Radweg von Hörmannsberg nach Kissing: 50-prozentige Förderung möglich

 

Treffen der Fraktionen und Vorstände zum interkommunalen Gespräch

 

Kissing/Ried. Der Rieder CSU Ortsvorsitzender Andreas Seidel begrüßte die Teilnehmer bei einem Treffen der CSU-Fraktionen und CSU-Vorstände von Ried und Kissing in Ried. Dabei betonte er die Wichtigkeit des Dialogs zwischen Nachbargemeinden. Im Rahmen des interkommunalen Gesprächs haben die Teilnehmer den Bau eines Geh- und Radweges von Hörmannsberg nach Kissing gefordert: „Beide Gemeinden haben ein großes Interesse daran, diesen Geh- und Radweg zu bauen“, so Reinhard Gürtner, Orstvorsitzender der CSU in Kissing. Die Ortsverbindungsstraße von Hörmannsberg nach Kissing wird oftmals von Schulkindern befahren -zwischen beiden Kommunen besteht ein Schulverbund- und ist wegen ihrer Kuppen und Kurven für Radfahrer sehr gefährlich. Eine Bezuschussung in Höhe von ca. 50 Prozent durch das Amt für ländliche Entwicklung sei in Aussicht gestellt. Damit sei der Radweg für beide Gemeinden erschwinglich. „Zudem besteht noch die Möglichkeit das Projekt im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens zu realisieren, dabei könnte sich der Zuschuss noch weiter erhöhen“, betonte Rieds Bürgermeister Erwin Gerstlacher.

 

Für den geforderten Rad- und Gehweg möchte der Rieder Bürgermeister auf das Verfahren der Firma „Nano-Sky“ zurückgreifen, die mit einer hochmodernen Nanotechnologie im Straßen- und Wegebau die kostengünstigere Variante gegenüber einem Vollausbau darstelle. Eine Belastung bis 40 Tonnen sei gewährleistet und ein bereits bestehendes Bodengutachten bekräftigt die Möglichkeit auf diese Variante des Ausbaus zurückzugreifen. Kissings CSU Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr bezeichnete den geplanten Geh- und Radweg von Hörmannsberg über Ottomühle als Referenzstrecke: „Bei guten Ergebnissen können wir das Verfahren auch auf anderen Strecken anwenden“. Man ist sich einig, dass die Schülerinnen und Schüler, aber auch andere Radfahrer und Fußgänger sicher und abseits der Straßen zwischen den Gemeinden Kissing und Ried sich bewegen können, so der allgemeine Tenor.“ Auf der Seite von Ried seien die Vorbereitungen für das Projekt abgeschlossen, so dass ein Baubeginn im nächsten Jahr erfolgen könnte.
Ob die Mehrheit im Kissinger Gemeinderat diesem Projekt für die Bürger ebenso zustimmen wird wie die CSU, bleibt abzuwarten.

 

Ein weiteres Thema war das Gemeindeentwicklungskonzept das die Gemeinde Ried verfolgt. Dabei werden Punkte wie Kinderbetreuung, Senioren, Wirtschaft und Gewerbe mit Blick in die Zukunft bis zum Jahr 2030 erarbeitet. „Dort greife man derzeit zur Finanzierung von Projekten auf 20 verschiedene Fördertöpfe zurück“, betonte Gerstlacher.

 

Abschließend wurden weitere Themen wie die Frage der Unabhängigkeit der Gemeinde von Dritten bei der Nutzung gemeindlicher Einrichtungen, die Osttangente, der Ausbau eines schnellen Internets sowie das Fachmarktzentrum in Kissing diskutiert.

Hans Fink feiert 70. Geburtstag

Eine gelungene Überraschung war für Hans Fink (Bildmitte mit seiner Ehefrau Elisabeth), als der gesamte Kissinger CSU Vorstand sowie die CSU-Fraktion im Gemeinderat mit musikalischer Begleitung ihm ein Ständchen anlässlich seines Ehrentages darbrachte. Als Vertreter der Kreis CSU war das Vorstandsmitglied und stellvertretender Landrat Manfred Losinger unter den Gratulanten. Reinhard Gürtner würdigte nach einem kurzen Rückblick in das Geburtsjahr 1946 besonders seine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Im Besonderen dankte der Ortsvorsitzende ihm für die 27 Jahre Mitgliedschaft in der CSU. Seit 15 Jahren vertritt er die CSU im Gemeinderat. Gürtner stellte des Weiteren seine seit 2002 andauernde Mitgliedschaft im Vorstand und Tätigkeit als Schatzmeister der CSU Kissing in den Vordergrund. „Du hast immer für eine solide Kassenführung gesorgt“, so Gürtner und überreichte die Franz-Josef Strauß Briefmarkenkollektion. „Dieser wurde in deinem Geburtsjahr Landrat des Kreises Schongau“, erinnerte der Ortsvorsitzende. Nach der Einnahme einer gemeinsamen Brotzeit sowie Kaffee und Kuchen blieb noch genügend Zeit für jeden Einzelnen, im Gespräch mit dem Geburtstagskind die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

v. links: Karl Wech, Ludwig Bernhard, Christian Knauer, Edeltraud Rauscher, Josef Müller und Reinhard Gürtner

Altlandrat Christian Knauer zu Gast bei der Kissinger CSU

CSU-Ehrenkreisvorsitzender und Altlandrat ehrt langjährige Mitglieder beim Spargelessen der CSU in Kissing.

Viele Gäste, darunter auch Gemeinde- und Kreisräte, konnte der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner beim traditionellen Spargelessen der CSU in Kissing begrüßen. Ehrengast war Christian Knauer. In seiner Eigenschaft als Ehrenkreisvorsitzender ehrte er an diesem Abend die Jubilare für insgesamt 200 Jahre Mitgliedschaft in der CSU. In seinem Grußwort lobte Knauer die vielen Bürgerinnen und Bürger die sich ehrenamtlich engagieren und somit einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Aber auch Entscheidungen aus der Vergangenheit blieben nicht unerwähnt. Darunter die Neuordnung der Schullandschaft im südlichen Landkreis mit dem Beschluss zum Bau des Gymnasiums in Mering und den daraus resultierenden Erhalt der Mittelschulstandorte in Kissing und Merching. „Angesichts der Schülerzahlen ist die Entscheidung zum Bau eines Gymnasiums in Mering richtig gewesen“, so Knauer. Nach dem Grußwort des Altlandrates wurde den Gästen ein leckeres Gericht mit frisch gestochenem Grünspargel serviert, den Markus Müller lieferte. Das Küchenteam um Annemarie Schlech sorgte dabei wieder für einen Hochgenuss. Bei den anschließenden Ehrungen konnte der Ehrenkreisvorsitzende mit vielen Erinnerungen aufwarten. Für je 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Josef Müller, Gründungsmitglied und erster Vorsitzender der Jungen Union in Kissing. Er war zudem Gemeinderat und als stellvertretender CSU Ortsvorsitzender aktiv. Ludwig Bernhard war 24 Jahre für die CSU im Gemeinderat und wurde für seine ehrenamtliche Tätigkeit mit dem „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“ ausgezeichnet. „Karl Wech unterstützte besonders bei den Wahlen den Ortsverband und leistete damit einen wertvollen Dienst für die CSU am Ort“, so Knauer. Edeltraud Rauscher wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Sie hat besonders in der Frauenunion gewirkt. Seit 1994 ist sie Schriftführerin im Ortsverband der Frauenunion. Zeitweise war sie auch stellvertretende Ortsvorsitzende und derzeit noch Schriftführerin im Vorstand der Frauenunion auf Landkreisebene. Des Weiteren wurde Marianne Gabrielides für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, war leider aber an diesem Abend verhindert, um die Ehrung persönlich entgegenzunehmen. Auch der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner bedankte sich bei den Jubilaren für die lange Mitgliedschaft und ihrem Engagement. Er betonte, dass es wichtig ist sich in einer starken Gemeinschaft zusammenzuschließen um etwas bewirken zu können. Auch eine Mitgliedschaft verleiht den Zielen einer Partei Nachdruck. Beim gemütlichen Zusammensein war der Altlandrat ein häufig gesuchter Gesprächspartner.

CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner bedankte sich bei Simone Losinger für die Bereitschaft, im Rahmen der Ortshauptversammlung über die Asylthematik im Landkreis zu berichten.

CSU Kissing weiter mit Sachlichkeit und Weitblick

Beim CSU Ortsverband Kissing warf bereits die Bundestagswahl 2017 ihren Schatten voraus. Aussegnungshalle bei der Ortshauptversammlung Thema. Simone Losinger berichtete über die aktuelle Asylsituation im Landkreis.

Der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner berichtete zu Beginn über die Arbeit des Ortsverbandes im vergangenen Jahr. Es wurde von klassischen Veranstaltungen wie dem traditionellen Spargelessen mit der Ehrung von Mitgliedern sowie dem Lichterzug geprägt. Aber auch der Blick über den Tellerrand beim Treffen mit der Friedberger Stadtratsfraktion in Kissing war Gegenstand des Berichts. Der Vorsitzende zitierte Friedbergs zweiten Bürgermeister Richard Scharold,  der das Treffen überaus positiv kommentierte: „In 25 Jahren Gemeinderatstätigkeit habe ich so ein Treffen noch nie erlebt und dabei ist der interkommunale Dialog doch so wichtig“. Auch informierten sich die Kissinger CSUler bei einer Veranstaltung von Hansjörg Durz über das Energieeinspargesetz sowie über die Entsorgung und Verwertung von Restmüll bei der Abfallverwertung Augsburg. Wichtig war dabei auch das Gespräch mit der Geschäftsführung der AVA hinsichtlich der Verwertung von Grüngut, das jeder von uns in der Biotonne sammelt.  Neben Bioabfällen verwertet die AVA auch Grüngut von öffentlichen Einrichtungen wie den Sammelstellen der Kommunen und erzeugt in der Bioabfallvergärungsanlage Biogas.

Im Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters, vorgetragen durch Hans Fink, konnte dieser wiederum mit einer soliden Haushaltsführung aufwarten. Daraufhin erfolgte die Entlastung des Vorstands.

Stellvertretender Fraktionssprecher Gürtner erörterte die Tätigkeiten der Fraktion im Gemeinderat.  Er stellte fest, dass die CSU im aktuellen Haushalt alle ihre Vorstellungen verwirklichen konnte. So auch die Straße für den Lückenschluss vom alten zum neuen Bahnhof. „Als wie wenn wir es gewusst hätten“, so Gürtner. In der letzten Bauausschusssitzung sollten die Räte über den „Antrag auf Bauvorbescheid zur Errichtung von Fachmärkten an der Grünzweigstraße“ entscheiden. „Da dieses Großprojekt keine spontane Entscheidung sein kann, wurde der Punkt auf die nächste Gemeinderatssitzung vertagt“, so Gürtner. Den Lückenschluss in den Haushalt aufzunehmen erfolgte nicht einstimmig! Trotz der vielen Kritik könnte sich die Beharrlichkeit der CSU als richtig herausstellen. „Zukunft braucht Weitblick“, so der Vorsitzende. Mit Sachlichkeit ging die Fraktion auch bei den anstehenden Neubauten für die Kinderbetreuung vor. Hier konnten wir überzeugen. Denn wenn diese Gebäude in kommunaler Hand bleiben kann die Kommune über die Verwendung nach Bedarfslage entscheiden! Weiter war die Aussegnungshalle im Altort ein Schwerpunkt.  „Es bestand zu keinem Zeitpunkt seitens der CSU die Absicht, die Aussegnungshalle durch ein neues Gebäude zu ersetzen“! Die CSU begrüßt die jetzige, von ihr favorisierte Vorgehensweise, ein Baugutachten zu erstellen um im Anschluss darüber zu beraten, wie mit dem Gebäude weiter zu verfahren ist.

Nach der Aussprache zu den Berichten wurden die Delegierten in die „Besondere Teilkreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl“ gewählt.

Simone Losinger, Sachgebietsleiterin im Ausländeramt des Landratsamts Aichach-Friedberg informierte über die aktuelle Asylsituation im Landkreis und den Gemeinden und stellte sich den Fragen der anwesenden Zuhörer. Dabei lobte sie besonders die Ehrenamtlichen für ihren Beitrag zur Betreuung der Asylsuchenden. Bei der anschließenden Diskussion konnten einige in Umlauf befindliche Gerüchte und falsche Darstellungen richtiggestellt werden.

CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner (rechts) hat sich zusammen mit Schatzmeister Hans Fink (2. v. rechts) und Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr (links) in die Schar der Gratulanten eingereiht und Ludwig Bernhard neben vielen Kissinger Vereinen zum 80. Geburtstag gratuliert.

CSU gratuliert Ludwig Bernhard zum 80. Geburtstag

Neben vielen Vereinen und Nachbarn gratulierte der CSU Ortsverband und die CSU-Fraktion im Gemeinderat seinem Mitglied dem „Luggi“ zum 80. Geburtstag. Der Jubilar hat die Interessen der CSU über 24 Jahre im Kissinger Gemeinderat vertreten. Zudem wird er noch in diesem Jahr für seine Mitgliedschaft in der CSU, die mittlerweile über ein halbes Jahrhundert andauert, geehrt. Ludwig Bernhard wurde bereits vom Bayerischen Ministerpräsidenten für sein Wirken im öffentlichen Leben mit der Bayerischen Verdienstmedaille ausgezeichnet.

Von links: Landrat Dr. Klaus Metzger, Professor Dr. Thomas Schwartz, CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner, der kürzlich mit der “Verdienstmedaille des Landkreises Aichach-Friedberg in Silber” ausgezeichnete Kissinger Hanns Merkel sowie Peter Tomaschko, MdL

Neujahrsempfang im Foyer der Paartalhalle Kissing

Einen Rückblick auf eine erfolgreiche Politik der CSU Kissing hielt deren Vorsitzender Reinhard Gürtner anlässlich des Neujahrsempfangs am 7. Januar im Foyer der Paartalhalle Kissing. Mit über 80 Teilnehmern war das Interesse von Parteifreunden und Bürgern auch sehr groß. „Wir vertreten ja auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Kissing. Als überaus erfolgreich hat sich zum Beispiel die Gestaltung der Schullandschaft erwiesen – gerade für die Mittelschule unserer Gemeinde war das gut“, so Reinhard Gürtner. Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko lobte in seinem Grußwort die politische Bilanz ebenso wie Landrat Dr. Klaus Metzger, der im Hinblick auf die zahlreichen Herausforderungen in 2015 wie den Tornado in Affing und die Integration der Flüchtlinge den Zusammenhalt der Menschen hervorhob und auch den Kissinger Rettungskräften dankte. Den Festvortrag des Abends hielt der Meringer Pfarrer, Moraltheologe und Honorarprofessor an der Universität Augsburg Professor Dr. Thomas Schwartz. Er sprach zum Thema „2016. Chancen und Herausforderungen aus christlicher Sicht“.

 

Zu den zentralen Themen, die der Ortsvorsitzende auch im Hinblick auf das Jahr 2016 benannte, zählten das Baugebiet Oberland mit dem „Monoschachtsystem“, der Breitbandausbau, und vor allem das heiße Eisen „Osttangente“. „Wir bleiben an diesen Themen dran. Besonders im Hinblick auf die Gewerbeansiedlung und die Attraktivität für Privathaushalte ist der Breitbandausbau von höchster Bedeutung. Und von der Osttangente, die wir lieber als Ortstangente bezeichnen, werden Kissing und Mering profitieren“. Gürtner dankte allen, die sich ehrenamtlich in Vereinen, Gruppen und Initiativen engagierten. „Aber auch diejenigen, die sich in der aktuellen politischen Situation für die Flüchtlinge und ihre Integration einsetzen“, sagte Gürtner. Für die Neuanschaffung eines Fahrzeugs für die Kissinger Feuerwehr sei ein „Wechselbrückenfahrzeug“ zwar etwas teurer, aber im Hinblick auf den Katastrophenschutz auch sinnvoller, sagte Gürtner mit einem Augenzwinkern zu Landrat Metzger. Für das Jugendzentrum stehe 2016 eine WLAN-Verbindung als Vorschlag der CSU im Investitionshaushalt, aber auch der weitere Ausbau der Kinderbetreuung und die Planungskosten für eine eventuelle Erneuerung der Aussegnungshalle.

 

In seinem Festvortrag ging Professor Schwartz auf die Frage ein, ob sich die CSU mit dem „C“ schmücke oder sich darüber definiere. „Schmuck hat den Charakter des Äußerlichen, wenn das C jedoch eine Eigenschaft ist, dann muss man sich auch als christlich definieren und dementsprechend gegenüber anderen abgrenzen. Wer sich definiert, will sich unterscheiden und ein Profil gewinnen. Wer aber eine Gestalt hat, macht sich auch erkennbar und angreifbar“, so Schwartz, der an der Universität Augsburg Wirtschaftsethik lehrt. Nach dem Motto „Von der Ästhetik zur Essenz“, hob er auf der Basis der Katholischen Soziallehre die drei Aussagen hervor, die zum Kern des Christlichen gehören: Das Ja zum Leben, das Ja zur Mitmenschlichkeit und das Ja zur Verantwortung. Dabei gehe es schließlich um die gottgegebene Würde des Menschen. Dazu gehöre beispielsweise, dass man den Menschen, die zu uns kommen, eine Chance gebe, dass man sich aber auch für den Bildungsausbau einsetze. Schwartz rief daher dazu auf, sich für die Demokratie in Initiativen, Gruppen und demokratischen Parteien zu engagieren. „Das Ja zur Verantwortung bedeutet aber auch, nicht nur zu fordern, sondern selber etwas zu tun“, so der Theologe.

CSU Kissing besucht die AVA Augsburg

Die Gemeinderäte der CSU Kissing und weitere interessierte Bürger konnten sich beim Besuch der AVA Augsburg davon überzeugen, dass der Müll nicht nur verbrannt wird, sondern auch Rohstoff für die Wärme- und Energiegewinnung ist. Nach dem Einführungsvortrag durch den Geschäftsführer Dirk Matthies, konnten die Besucher die verschiedenen Arbeitsgebiete eines modernen Entsorgungs-fachbetriebs hautnah erleben. Neben der Gewinnung von Strom aus Abfall, Fernwärme, Photovoltaik und dem mobilen Wärmetransport wurde vor zwei Jahren die Bioabfallvergärungsanlage in Betrieb genommen, mit dem Ziel das erzeugte Biogas im Rahmen der regenerativen Energien dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen. Der derzeitige Durchsatz beträgt 55.000 Tonnen Bioabfall im Jahr. Der Landkreis Aichach-Friedberg leistet dabei seinen Beitrag mit dem Inhalt der braunen Tonne, die seit dem letzten Jahr flächendeckend eingeführt wurde. Neben Bioabfällen verwertet die AVA auch Grüngut von öffentlichen Einrichtungen wie den Sammelstellen der Kommunen. Mit dem erzeugten Biogas kann die Wärme für z.B. 3500 Haushalte erzeugt werden.

Beim Blick in die Verbrennungsöfen kam die Frage auf: „Ob es denn so in der Hölle aussieht“? Ortsvorsitzender und Mitglied im Umweltausschuss des Kreistags, Reinhard Gürtner zeigte sich beeindruckt von den verschiedenen Tätigkeitsfeldern, alle mit dem Ziel, Abfall fachgerecht zu entsorgen und dabei mit innovativen Lösungen noch Energie zu gewinnen und diese zu vermarkten. Gerade letzteres hält die Preise für die Bürger in Sachen Müllentsorgung stabil.

Von Links: Thomas Kleist CSU-Fraktionsvorsitzender Friedberg, Richard Scharold Zweiter Bürgermeister Friedberg, Franz-Xaver Sedlmeyr CSU-Fraktionssprecher Kissing, Reinhard Gürtner CSU-Ortsvorsitzender

Von Links: Thomas Kleist CSU-Fraktionsvorsitzender Friedberg, Franz-Xaver Sedlmeyr CSU-Fraktionssprecher Kissing, Reinhard Gürtner CSU-Ortsvorsitzender Kissing

Ortstangente Kissing hat Priorität

„Das habe ich in 25 Jahren noch nicht erlebt, dass wir gemeinsam eine Fraktionssitzung absolvieren“, so positiv beeindruckt äußerte sich der zweite Bürgermeister der Stadt Friedberg, Richard Scharold, im Vorfeld der Sitzung. Auch die beiden Fraktionssprecher Franz-Xaver Sedlmeyr und Thomas Kleist betonten in ihrer Begrüßung wie wichtig Gespräche benachbarter Gemeinden sind um voneinander zu lernen. Auch gibt es doch viele Berührungspunkte die bereits im Vorfeld zur Zufriedenheit aller besprochen werden können. Kissings CSU-Ortsvorsitzender und stellv. Fraktionssprecher Reinhard Gürtner stellte in kurzen Zügen die Zusammensetzung des Kissinger Gemeinderates sowie das Wappen der Gemeinde vor und informierte die Gastfraktion in einem kurzen Abriss über die Geschichte Kissings. Im Anschluss diskutierten die Räte über das Pro und Contra hinsichtlich der Ausweisung von Neubaugebieten bzw. der innerörtliche Verdichtung um den Flächenverbrauch einzudämmen. Einig waren sich beide Parteien bei der Preisentwicklung. Es dürfen die Einheimischen –entgegen der Meinung der EU- nicht vergessen werden! Auch eine permanente Instandhaltung von Straßen ist sinnvoll, da dadurch die Haltbarkeitsdauer erhöht wird und somit die Kosten, ganz im Gegensatz zu einem Neubau, wesentlich geringer sind. Bei der Kreisstraße AIC 12 Kissing – Ottmaring spricht man bereits über ein Jahrzehnt vom Ausbau. Dringend notwendig ist der Ausbau, da auf Grund der Überlastung der B2 die Kreisstraße durch den Schleichverkehr sehr stark frequentiert wird. Der Grunderwerb entlang der Straße obliegt dabei den Gemeinden. Die Friedberger Räte bestätigten, dass auf ihrer Flur die Grundstücke bereits gesichert sind. „Von uns aus können wir morgen beginnen“, so Kleist.

Hauptthema war die geplante Osttangente von der beide Gemeinden betroffen sind. Sedlmeyr stellte die mögliche Trassenführung auf dem Kissinger Gemeindegebiet vor und verwies auf die kürzlich erst gezählten 23.000 Fahrzeugbewegungen täglich durch den Ort. Auch Kleist sieht in der B2 neu eine überregionale Bedeutung. „In Friedberg kann das momentane Verkehrsaufkommen noch von der AIC 25 neu geschultert werden, deshalb muss die Kissinger Umgehung auf dieser Trasse Priorität haben“, so Kleist. Derzeit geht es lediglich darum, dass der vordringliche Bedarf dieser überregionalen Verbindung im Bundesverkehrswegeplan bestätigt wird, da alleine die Ortsumfahrung Kissing wenig Beachtung finden würde. Dass in diesem Stadium manch einer schon über den genauen Streckenverlauf Auskunft geben kann, verwunderte alle Räte. „Wir wollen nicht den Straßenverlauf auf den Gemeindegebieten nördlich von Mering sehen“, so Sedlmeyr. Dabei machte er deutlich, dass die Straße westlich an Kissing und Mering-St. Afra vorbei auf die bereits vorhandene Staatsstraße 2380 Richtung Königsbrunn und die B2 Umgehung Mering übergehen soll. So wie die Kissinger CSU es schon immer forderte. Andere Vorstellungen sind für uns nicht nachvollziehbar. „Ein zweibahniger Ausbau mag in den nächsten Jahrzehnten vielleicht notwendig sein, aber bestimmt nicht auf allen Abschnitten der geplanten Strecke“, so Sedlmeyr. Die beiden Fraktionsverantwortlichen zogen am Schluss ein gutes Resümee hinsichtlich des Austausches und sprachen bereits über ein erneutes Treffen in Friedberg. Als Gastgeschenk überreichten die Friedberger Räte das Buch „Friedberg im Wandel der Zeit“.

Jahresausflug der Frauen Union Kissing

Auch in diesem Jahr haben die FU Kissing und Mering ihren Jahresausflug gemeinsam unternommen, diesmal organisiert von den Kissingerinnen.
Ziel war die Hafenstadt Lindau am Bodensee. Bei herrlichem Sommerwetter wurden die
44 Teilnehmerinnen von der dortigen Kreisvorsitzenden der FU, Daniele Kraft, empfangen
und durch die ursprüngliche Fischersiedlung, die sich im Mittelalter als Marktplatz etablierte und schließlich 1220 Freie Reichsstadt wurde, geführt.
Wahrzeichen der Stadt ist Bayerns einziger Hafen, von einem Bayerischen Löwen und dem 33 m hohen Leuchtturm bewacht.
Sehenswert ist vor allem das historische Stadtzentrum, das auf einer nur 0,68 km² großen Insel liegt, insbesondere das 1422 erbaute Alte Rathaus mit seiner ehemaligen Reichsstädtischen Bibliothek und seinen Malereien an der Rückseite. Am Schrannenplatz steht Lindaus ältestes Gotteshaus, die Peterskirche, deren Ursprünge bis auf das Jahr 1000 zurück gehen. Seltene Fresken von Hans Holbein d. Ä. vom Ende des 15. Jahrhundert sind an der nördlichen Wand des Langhauses zu bewundern.
In „Wiesinger’s“ schattigem Biergarten wurde anschließend zu Mittag gegessen und dann ein Schiff bestiegen, das die Reisegruppe – vorbei an der großartigen Kulisse der Bregenzer Festspiele zu „Turandot“ von Giacomo Puccini – nach Bregenz brachte, wo der Bus bereits wartete.
Nach einer Kaffeepause am Bodensee wurde der Obsthof Nüberlin in Lindau besichtigt.
Der Inhaber und seine Tochter begrüßten die Besucher in ihrem Betrieb, den die Familie bereits in der 25. Generation bewirtschaftet. Auf 20 Hektar werden Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Süßkirschen, Zwetschgen und Walnüsse kultiviert, Marmeladen, Säfte und feine Destillate angeboten. Herr Nüberlin gab einen Einblick in die Schnapsbrennerei, und nach
einer Apfelsaft- und Schnapsverkostung war Gelegenheit zum Einkaufen.
Auf dem Rückweg wurde noch der Käserei Zurwies in Wangen/Allgäu, wo handwerklich und ohne Zusatzstoffe Käse in Bio-Qualität produziert wird, ein Besuch abgestattet, dann machten sich die FU-Damen auf den Heimweg, bestens versorgt mit den berühmten Leberkäs-Semmeln vom Fidelisbäck in Wangen.

Von Links: Andreas Rieb, Jugendbeauftragter der Gemeinde Kissing Michael Eder, Leiter Jugendzentrum Wolfgang Ritsch und Streetworker Matthias Schäfer

Betriebssystem und Antivierensoftware ist der Airbag

Der Jugendbeauftragte der Gemeinde Kissing, Michael Eder und der Leiter des Jugendzentrums, Wolfgang Ritsch sind sich einig: „Wir müssen die Jugendlichen immer wieder in Hinblick auf die Nutzung von digitalen Medien informieren“. Darum haben die beiden Verantwortlichenden für die Jugendarbeit IT-Sicherheitstrainer Andreas Rieb in das Jugendzentrum eingeladen. Im lockeren Umgang und mit der Sprache der Jugendlichen hat dieser es verstanden über die reale Welt der digitalen Vernetzung zu informieren. Bei der näheren Betrachtung von offenen Sozialen Netzwerken wurde den Zuhörern schnell klar, dass diese nicht nur zum Austausch unter Freunden dienen. Dem Nutzer muss klar sein, dass die eingestellten Informationen den Betreibern zur Verfügung gestellt werden und sich im Netz schnell verbreiten. Mit den daraus angelegten Dossiers wird knallharter Handel betrieben. Ein weiteres Thema war der Identitätsklau und Phishing. Anhand eines realen Beispiels führte er live vor, was der Klick auf einen harmlos erscheinenden Link zur Folge hat. Damit konnte er die Hoheit über das Betriebssystem eines Rechners erlangen. Somit ist man nicht mehr alleiniger Nutzer des eigenen PCs, egal ob Webcam, Tastatur oder Daten, die Hoheit darüber haben jetzt Andere. Dabei kann ein aktuelles Betriebssystem und eine aktuelle Antivirensoftware Abhilfe schaffen. Die Kosten dafür sind im Vergleich zum Aufwand gering, der bei einem infizierten Rechner entsteht. Das ist jedoch nur die halbe Miete. Auch der Nutzer selbst muss dazu seinen Beitrag leisten! Es ist wie beim Auto: „Ein Airbag allein reicht nicht. Auch der Fahrer muss seinen Teil zur Sicherheit beitragen“, so Rieb. Als Beispiel nannte er sichere Passwörter zu generieren und diese regelmäßig zu wechseln ist Pflicht. Weiterhin bekamen die jungen Leute Informationen zur Nutzung von WLANS und Hotspots sowie über manipulierte Webseiten. Mobbing im Internet ist kein Kavaliersdelikt! Dabei zeigte der Diplom Informatiker, mit welchen Kniffen Ermittler einen Täter überführen können. So können z.B. gelöschte Daten wiederhergestellt, fremde WhatsApp Chats entschlüsselt und Hintergrundinformationen aus Fotos gezogen werden, sogenannte Metadaten, die beim Erstellen eines Fotos mit angelegt werden. Trotz der Informationsflut war das Interesse nach dem Vortrag ungebrochen. Rieb stellte sich weiter den Fragen der Teilnehmer.

Von links: Helmut Rauscher, Eduard Oswald, Reinhard und Luise Franz, Reinhard Gürtner und Johannes Zitzenzier

CSU ehrt langjährige Mitglieder beim Spargelessen

Schlemmen war wieder einmal beim CSU-Spargelessen in Kissing angesagt. Das Team um Annemarie Schlech verwöhnte die Teilnehmer mit Kissinger Spargel der auf den Feldern von Markus Müller geerntet wurde. Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner begrüßte im Dr. Josef-Zimmermann-Haus zahlreiche Gäste und Jubilare. In seiner Ansprache thematisierte Gürtner die „Osttangente“. Kissing leide massiv unter der Last des Verkehrs an der B2. Dabei nimmt der Schleichverkehr immer mehr zu. Dies bekommen auch immer mehr die Anwohner im innerörtlichen Bereich zu spüren. Mit Nachdruck wies Gürtner auf die Notwendigkeit zur Abhilfe hin. Der Weg dahin führt nur über die Aufnahme der „Osttangente“ in den Bundesverkehrswegeplan. „Und das sehen nicht nur die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden so, auch die Gemeinderäte in Kissing und Friedberg haben einer Resolution zugestimmt“. Für die Zukunft werden nur Lärmschutzmaßnahmen in Kissing wohl nicht ausreichen. „Sollten wir jetzt die Möglichkeit der Entlastung nicht nutzen, werden wir diese Entscheidung über einen sehr langen Zeitraum nicht heilen können“, so Gürtner. Nach dem Grußwort von Eduard Oswald nahm dieser zusammen mit Reinhard Gürtner die Ehrungen vor. Für 25 Jahre Treue erhielt Helmut Rauscher die CSU Ehrennadel und eine Urkunde. Für 30 Jahre wurden Luise und Reinhard Franz sowie der ehemalige Kissinger CSU Ortsvorsitzende und Kreisschatzmeister Johannes Zitzenzier geehrt. Beim gemütlichen Zusammensein zeigten sich die Anwesenden sehr interessiert an weltpolitischen Ereignissen. Dabei war der frühere Bundesminister und Bundestagsvizepräsident Oswald ein stark frequentierter Gesprächspartner.

50 Jahre CSU-Merching

Gut vertreten war der CSU – Ortsverband Kissing um der CSU – Merching zum 50. Geburtstag zu gratulieren. Bei der Veranstaltung in der Mehrzweckhalle Merching war der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt als Festredner vor Ort. Es gratulierten dem Ortsvorsitzenden Helmut Luichtel auch Hansjörg Durz, MdB und Peter Tomaschko, MdL sowie der Landrat Dr. Klaus Metzger. CSU – Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner lobte die gute Zusammenarbeit mit der CSU – Merching und hob dabei besonders die Neubildung der Schullandschaft im südlichen Landkreis hervor mit der die Mittelschulstandorte Kissing und Merching erhalten wurden.

Hinten von links: Franz-Xaver Sedlmeyr, Andreas Offner

Mitte von links: Markus Müller, Georg Koustianes, Christian Decker, Markus Seiler

Vorne von links: Hans Fink, Reinhard Gürtner, Wahlleiter Helmut Luichtl, Michael Eder

CSU Kissing bestätigt Vorstand, Gürtner weiter Vorsitzender

Zufrieden sind die Mitglieder der CSU-Kissing mit der bisherigen Zusammensetzung des Vorstands. Dieser wurde beim Votum anlässlich der Ortshauptversammlung in Kissing mit einem sehr guten Ergebnis bestätigt.

In seinem Bericht ging Reinhard Gürtner auf die Arbeit der vergangenen Periode als Ganzes ein und war stolz, dass die Veranstaltungen gute Besucherzahlen aufweisen können. Dies finde auch Anerkennung in der Kreis CSU. Der Lichterzug, Neujahrsempfang, Politischer Aschermittwoch und das Spargelessen sind in Organisation und Umsetzung sehr fordernd, hier bedankte sich der Vorsitzende bei den Mitgliedern des Vorstands und deren Familien. Aber auch Anliegen der Bürger werden oftmals über den Vorstand in die Fraktion geleitet, um diese dann im Gemeinderat zu kommunizieren.

Im Rechenschaftsbericht konnte Schatzmeister Hans Fink wiederum mit einer soliden Haushaltsführung aufwarten. Daraufhin erfolgte die Entlastung des Vorstands, zuvor bestätigte Helmut Rauscher für die Kassenprüfer die Richtigkeit der Kassenführung.

In der anschließenden Wahl, unter der Leitung des Merchinger Ortsvorsitzenden Helmut Luichtl, wurde der bisherige Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner zu 100% für weitere zwei Jahre bestätigt. Als Stellvertreter erhielten Michael Eder und Franz-Xaver Sedlmeyr das einstimmige Vertrauen der Mitglieder. Schatzmeister bleibt Hans Fink, Barbara Seiler wurde als Schriftführer bestätigt. Als Beisitzer werden künftig Markus Müller, Christian Decker, Andreas Offner, Markus Seiler und Georg Koustianes im Vorstand vertreten sein. Als Kassenprüfer stellen sich Helmut Rauscher und Peter Baumüller weiter zur Verfügung.

Fraktionssprecher Sedlmeyr erörterte die Tätigkeiten der Fraktion im Gemeinderat. Er stellte fest, dass erste Sanierungsarbeiten bei der „Alten Schule“ umgesetzt sind. Deren Erhalt im Altort ist uns besonders wichtig, damit –genauso mit dem Burgstall- identifizieren sich die „Altortler“. Lob und Anerkennung sprach er dem Jugendbeauftragten der Gemeinde Kissing, Michael Eder für sein Engagement bei der Erweiterung des Skaterplatzes aus. „Da hast du einen guten Job gemacht“, so der Fraktionssprecher. Des Weiteren erörterte er den Haushalt der Gemeinde. „Ein weiteres, der CSU Kissing wichtiges Thema, die Kanaluntersuchung und der gleichzeitig einhergehenden Behebung von Schäden im Kanalsystem ist ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz“, so Sedlmeyr.

Kreisrat und Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner berichtete zum Schluss über die Kreispolitik. Dabei waren die Krankenhäuser, die Schulen sowie die Entscheidungen hinsichtlich der Wertstoffentsorgung Thema. Eine faire Politik bestätigte er dem neuen Landrat, Dr. Klaus Metzger. Dies hat er jüngst bei den Haushaltsberatungen bewiesen, als er die bereits in den Ausschüssen bestätigte Kreisumlage von 51 Prozent auf 49,45 Prozentpunkte gesenkt hat. „Wer tagtäglich seinen Bleistift neu spitzt und rechnet, mit der Absicht seine Kommunen zu entlasten, verdient unser aller Respekt“, so Gürtner abschließend.

Mehr Platz zum Springen und Tricksen

Aus der Augsburger Allgemeinen

 

Von Marcel Rother

Mit waghalsigen Sprüngen und artistischen Stunts beeindrucken BMX-Fahrer die vorbeilaufenden Zaungäste. Auch Skateboarder, Inlineskater und Scooterfahrer sind regelmäßig im Skatepark Kissing anzutreffen. Nach der Erweiterung ist genügend Platz für alle da.

Bereits im Dezember 2013 vom Jugend-, Kultur- und Sportausschuss beschlossen, ging es im Oktober ganz schnell: Innerhalb einer Woche wurde das geplante Verbindungsstück zwischen der bestehenden Halfpipe zum stillgelegten Weg nach Gut Mergenthau fertiggestellt, neuer Rasen angesät und so die Fläche des Skateparks verdoppelt. „Ich bin froh, dass die Baumaßnahmen noch vor dem Wintereinbruch stattfinden konnten“, sagt Michael Eder, der sich als Jugendbeauftragter der Gemeinde Kissing für die Erweiterung des Skateparks eingesetzt hat. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf etwa 14000 Euro.

An der Entscheidung, wie das vorhandene Geld eingesetzt werden sollte, konnten sich die Jugendlichen der Gemeinde aktiv beteiligen. Der zuständige Streetworker in Kissing, Matthias Schäfer, hatte sie zu Planungstreffen eingeladen und immer wieder nach ihren Wünschen gefragt. Das Ergebnis ist ein 1,5 Meter hoher Betonwall, der sich an die Halfpipe anschließt und langsam zu dem ehemaligen Weg nach Mergenthau hin abfällt. Neben mehr Fläche sind dadurch Rampen entstanden, die den Fahrern als Elemente zum Springen und Üben von Tricks dienen. „Wir wurden in die Planungen miteinbezogen und ich bin froh, dass sich hier was für die Jugend tut“, sagt Simon Schmidt aus Kissing, der leidenschaftlich BMX fährt.

Für eine Gemeinde mit mehr als 11 000 Einwohnern sei es wichtig, im öffentlichen Raum ausreichend Freizeitangebote für Jugendliche zur Verfügung zu stellen, um attraktiv zu bleiben, betont Matthias Schäfer: „Dazu gehört neben einem Fußball- und einem Basketballplatz auch ein moderner Skatepark.“ Damit die jetzt entstandene Fläche in Zukunft optimal genutzt wird, will sich Schäfer nun erneut mit den Jugendlichen zusammensetzen und über Neuanschaffungen beraten. Ein Treffen soll nach Ostern stattfinden. Genaueres könne der Streetworker noch nicht sagen: „Die Benutzung hat sich etwas verändert. Wir müssen sehen, was gewünscht wird.“ Derzeit seien laut Schäfer viele Scooter-Fahrer unterwegs und die haben andere Bedürfnisse als die Skater und Biker, sagt er. Bei der Finanzierung wäre die Gemeinde allerdings auf die Hilfe eines externen Sponsors angewiesen, so der Streetworker weiter.

Während sich die Verantwortlichen bereits Gedanken um die Zukunft machen, ist der Skatepark inzwischen zu einem Anziehungspunkt für Jugendliche aus dem gesamten Umfeld geworden. „Es kommen immer wieder junge Leute aus Mering, Stätzling und Friedberg her, neulich waren sogar ein paar Fixie-Fahrer aus Augsburg da, um mit ihren Rädern ein paar Tricks zu probieren“, erzählt Simon Schmidt. Und manchmal zieht es sogar Bewohner aus dem nahegelegenen Seniorendomizil zur Skateanlage, wo sie mit ihrem Rollator stehenbleiben und der Jugend staunend nachsehen. Simon freut sich über diese generationenübergreifenden Begegnungen und beantwortet bei Bedarf gerne die Fragen älterer Besucher. „Für mich ist das selbstverständlich, ich arbeite selber in der Altenpflege“, sagt er.

Auch die sechsjährige Lilly Kratzer kommt mit ihrem Opa gerne zum neuen Skatepark. „Meine Enkelin hat erst vor ein paar Wochen mit dem Inlineskaten begonnen und traut sich schon den neuen Hügel herunterfahren, ich bin begeistert“, sagt ihr Opa Fritz Simon.

CSU-Kissing zu Besuch im Landtag

Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko lud rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis Aichach-Friedberg zu einer Tagesfahrt in das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat mit anschließendem Besuch des Bayerischen Landtags nach München ein. Gerne war der Kissinger Ortsverband der Einladung gefolgt.
Erste Station des Ausflugs war der Besuch des Bayerischen Staats-ministeriums der Finanzen. Im Rahmen einer Hausführung hatten die Gäste ausführlich Gelegenheit Fragen zu stellen, die sie zum bayerischen Staatsaushalt und zu den Finanzen interessierte.
Nach dem Mittagsessen in gemütlicher Runde in der Landtagsgaststätte begann mit einem informativen Film über den Bayerischen Landtag der
zweite Teil des Tagesprogramms. Im Anschluss daran bekamen die Besucher während einer Führung durch die historischen Räumlichkeiten des Maximilianeums viele tolle Eindrücke.
Um den zahlreichen Gästen aus dem Wittelsbacher Land aber auch die politische Arbeit und seinen Wirkungskreis näher zu bringen, stellte sich Peter Tomaschko im Plenarsaal anschließend zu einer spannenden Diskussionsrunde zur Verfügung. Über eine Stunde lang konnten die Aichach-Friedberger Gäste alle Fragen und Gedanken vorbringen, die Ihnen am Herzen lagen.
Dieses Angebot fand bei den Bürgerinnen und Bürgern regen Anklang.
Besonders die Ostumgehung Augsburg, bei der auch die Ortsumfahrung Kissing betroffen ist, kam zur Sprache. Auch der Fachkräftemangel in mittelständischen Betrieben, die Straßenausbaubeitragssatzung und die Asylpolitik waren Themen die diskutiert wurden.

Michael Eder (33) , CSU-Gemeinderat, Jugendbeauftragter der Gemeinde Kissing

Frage: Wie bist zu zum Jugendbeauftragten gekommen, wie wird man das?

Michael : Mit Beginn der Amtszeit wurde vom Gemeinderat ein Jugendbeauftragter gewählt.

 

F: Was sind deine Aufgaben als Jugendbeauftragter?

M: Sehe mich als Ansprechpartner der Jugend. Bin selbst in vielen Vereinen und mit Jugendlichen tätig, z.B. bei den Pfadfindern. Habe mich zu Beginn im Juze, dem Streetworker und in den Vereinen vorgestellt. Ein Treffen mit der Schulsozialarbeiterin folgt in Kürze. Im Landkreistreffen für Jugendbeauftragte erfolgt ein Erfahrungsaustausch. Der ist immer voll ergiebig und so habe ich als Neuling von den alten Hasen profitiert. In unserer Gemeinde stehe ich in Kontakt mit Jugendlichen, wie auch deren Ansprechpartner, also dem Streetworker oder dem Leiter des Juze. Mit den beiden arbeite ich eng zusammen. Gemeinsam haben wir letzten Herbst die Erweiterung des Skaterplatzes angekurbelt.

 

F: Wie ging das vonstatten?

M: Das Geld für den Skaterplatz stand im Haushalt bereit. Nachdem die Ideen der Skater geordnet und ausgewertet wurden, ging´s in die Planung. Nach der Zustimmung des Bürgermeisters für dieses Projekt, führte ich Gespräche mit der Verwaltung zur Umsetzung. Mit den Praxistipps der Baufirma war der Baubeginn dann am 09. Oktober 14. Nach einer Woche war der Skaterplatz bereits nutzbar.
F: Wie kommt der erweiterte Skaterplatz an, wird er gut angenommen?

M: Oh ja, sehr gut. Unlängst habe ich erst als das Wetter sonnig war, ca. 35 Skater am Platz gesehen. Ganz klasse ist, dass nun auch die Jüngeren, die Kleineren und nicht die so routinierten Skater an der entschärften Bahn gut üben können, ohne den Profis im Weg zu stehen. Die Profis haben auf der schwierigeren Bahn die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

F: Das scheint ein voller Erfolg gewesen zu sein.

M: Ja, hier haben alle, der Bürgermeister, der Gemeinderat und die Verwaltung an einem Strick für die Wünsche der Skater gezogen.

 

F: Gibt es noch mehr „Wünsche“ die du umsetzen willst?

M: Ja, klar. Nicht nur wollen, wir haben schon.

 

F: Was genau?

M: Die Frage kam von den Jugendlichen Graffiti Sprayern, ob es in Kissing noch Flächen gibt, die besprüht werden dürfen. Hier hat mir der Zufall geholfen. Als ich in München war, sah ich Kindergartenkinder, die einen städtischen Container anmalten. Das war die Lösung für die Kissinger Graffiti Sprayer. Zufällig hat die Gemeinde einige Container bestellt. Diese werden vom Bauhof benutzt. Im Ausschuss „Jugend, Kultur, Sport“ fragte ich, ob es möglich sei, wie in München, einige Container den jugendlichen Sprayern zur Verfügung zu stellen. Der Bürgermeister wie auch die Ausschussmitglieder äußerten sich sehr positiv dazu.

 

F: Da werden sich die Jugendlichen gefreut haben

M: Logisch, das war klasse. Mit Begeisterung haben sie 2 Container mit tollen Graffitis verschönert. Diese sind natürlich im täglichen Gebrauch und so kann man sie auch im Kissinger Gemeindegebiet sehen. Sie sind was sehr individuelles und besonders. Hat nicht jeder.

 

F: Ich merke schon, diese Aufgabe macht dir unheimlichen Spaß und bringt viel Freude, oder?

M : Natürlich, wenn man die Freude der Jugendlichen und auch die Dankbarkeit sieht. Doch wir sind noch nicht am Ende. Immer gibt es noch was zu optimieren und anzupassen oder zu verändern. Beispielsweise wird dringend eine Überdachung am Eingang beim Juze benötigt. Auch eine Überdachung am Forum soll umgesetzt werden. Eine Kleinigkeit fehlt am Skaterplatz noch. Nämlich eine absperrbares Tonnenhaus, worin die Skater Besen und Schaufel aufbewahren können.

 

F:Wozu brauchen die denn Besen und Schaufel?

M: Vor dem Skaten muss der Platz gereinigt werden. Leider befinden sich immer wieder Zigarettenkippen und weiterer Unrat auf der Bahn. So könnte ein Skater sich verletzen, da die Zigarettenstummel die Rollen bremsen würden.

 

F: Was hast du als Nächstes im Auge?

M: Das nächste konkrete Projekt wird die Installierung des W-LAN im Jugendzentrum sein. Das steht bei den Jugendlichen schon sehr, sehr lange auf der Wunschliste. Jetzt haben wir dazu richtige Könner an der Hand, so dass der Installierung nichts mehr im Wege steht.

 

F: Ich sehe schon, du bringst dich für die Sache zu 100 % ein. Klasse Engagement. Mach weiter so! Für die Jugendlichen in Kissing.

M:Danke. Mache ich.

Politischer Aschermittwoch der CSU in Kissing

Über den Gewinn der Fahrten für jeweils zwei Personen in den Bayerischen Landtag zu Peter Tomaschko (links im Bild) konnten sich Jakob Schmid und Hildegard Hackl (vorne im Bild) freuen. Der CSU Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner, Gemeinderätin Barbara Seiler und Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr (hinten von links) gratulierten den strahlenden Gewinnern.

Peter Tomaschko und Reinhard Gürtner freuten sich, dass der Zuspruch mit weit über 100 Gästen im Foyer der Paartalhalle so groß war. Sachlich stellte der Abgeordnete die Situation in Bayern dar und betonte, dass man in München den Blick fest in die Zukunft gerichtet hat. Eine solide Finanzpolitik, den flächendeckenden Breitbandausbau für eine florierende Wirtschaft aber auch die Energiewende, eine solide Familienpolitik, den demographischen Faktor und die Asylpolitik thematisierte der Vertreter im Landtag.

Aber auch der Landkreis brauche funktionierende Gewerbebetriebe und dazu gut qualifizierte Fachkräfte um den hohen Standard im Kreis halten zu können, so Tomaschko. Dafür investiert der Kreis viel in seine Schulen. Die bereits erfolgten und derzeitigen Investitionen in moderne Krankenhäuser sind für eine gute Infrastruktur wichtig. Auch setze er sich mit seinem Kollegen im Deutschen Bundestag, Hansjörg Durz für eine schnelle Realisierung der B2 Umfahrung Kissing ein. Die Chancen dafür stehen gut.

von links: Stellv. CSU-Kreisvorsitzender Matthias Stegmeir, CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner, Ursula Kirstein, GerdaBerghofer, Fraktionssprecher Xaver Sedlmeyr
Verlässlicher Partner

Das Ehrenamt stand beim Neujahrsempfang der CSU Kissing besonders im Vordergrund. Der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner lobte das Engagement der Kissinger Bürgerinnen und Bürger. Dabei stellte er, stellvertretend für viele die im Stillen wirken, zwei Persönlichkeiten bei der Veranstaltung heraus. Frau Gerda Berghofer, die sich um die Peterskirche engagiert. Bei ihr bedankte sich der CSU-Ortsverband mit einer Spende für Blumenschmuck. Dieser soll die Kirche noch schöner erstrahlen lassen. Als Anerkennung erhielt Ursula Kirstein einen Blumenstrauß. Ihr wurde im vergangenen Jahr die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der BRD“ verliehen.

„Wir wissen Ihrer aller Arbeit zu schätzen und werden auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein“, so Gürtner.

Für den Frieden in der Welt,

unter diesem Motto stand der traditionelle Lichterzug der CSU Kissing. Der Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner freute sich besonders über die Teilnahme vieler Kinder, die nach der von Gertrud Sommer gestalteten Andacht in der Peterskirche, vom Nikolaus beschenkt wurden. Am Lagerfeuer fand der Abend bei Plätzchen, Glühwein und Kinderpunsch seinen Ausklang.

v.links: Matthias Stegmeir, Reinhard Gürtner, Johann Staffler, Gisela Gehringer, Konstanze Zitzenzier, Susanne Franz, Hans Fink, Gertrud Sommer, und Dr. Klaus Metzger
CSU ehrt langjährige Mitglieder beim Spargelessen
Landrat Dr. Klaus Metzger und stellv. CSU Kreisvorsitzender Matthias Stegmeier zu Gast in Kissing.
Kissing, 6.6.2014. „Langjährige Treue und Zuverlässigkeit sind Tugenden auf die unsere Gesellschaft angewiesen ist“, so Landrat Dr. Klaus Metzger bei seinem Grußwort anlässlich der Mitgliederehrung beim Spargelessen in Kissing. Der CSU-Ortsvorsitzende Reinhard Gürtner ging bei der Begrüßung auf den zurückliegenden Wahlmarathon ein. „Die Kommunalwahl ist zufrieden stellend verlaufen. Wir sind bei den Sitzen im Gemeinderat gleichauf mit der SPD.“ Gürtner stellte aber die Frage in den Raum: „Wurde der Wählerwille im Kissinger Gemeinderat durch das Zusammenwirken von SPD und Grüne berücksichtigt?“ Auch der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Matthias Stegmeir und Landrat Dr. Metzger sind mit der Situation nicht zufrieden. „Wir werden in der Oppositionsrolle, wie in den vergangenen sechs Jahren, weiterhin eine solide und sachbezogene Politik für die Kissinger Bürger machen – darauf können Sie sich verlassen“, so Gürtner abschließend. Matthias Stegmeir betonte in seinem Grußwort, dass Kissing, weil nur mit einem CSU-Kreisrat im Kreistag vertreten, die besondere Aufmerksamkeit der Fraktion gilt. Im Anschluss überreichten Stegmeir, Dr. Metzger und Gürtner die Urkunden und Ehrennadeln für 25 jährige Treue an Gertrud Sommer, Konstanze Zitzenzier, Susanne Franz und Hans Fink. Für 30 Jahre wurde Gisela Gehringer geehrt. Mit der goldenen Ehrennadel für 40 Jahre in der CSU wurde Johann Staffler ausgezeichnet. Der Ortsvorsitzende bedankte sich beim Küchenteam für den kulinarischen Genuss.
Reinhard Gürtner: “Wir stehen für eine solide und sachliche Politik”
Politischer Aschermittwoch der Kissinger CSU mit Peter Tomaschko

Kissing. Ganz im Zeichen des Kommunalwahlkampfes stand der Politische Aschermittwoch der Kissinger CSU. Bei der traditionellen Veranstaltung forderte Bürgermeisterkandidat und CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner dazu auf, mit einer soliden und sachlichen Politik den Bürgerinnen und Bürgern eine ehrliche Alternative zu bieten. “Wir wollen den innerörtlichen Paarausbau nicht an den Anwohnern vorbei planen, sondern mit ihnen. Das Juni-Hochwasser des letzten Jahres hat gezeigt, dass wir vermutlich auch mit geringeren Eingriffen den selben Schutzeffekt erzielen können, als bisher geplant”, so Gürtner.

Der CSU-Ortsvorsitzende wies auch auf zahlreiche sanierungsbedürftige Straßen in Kissing hin. “Die jetzige Gemeinderegierung wartet so lange damit, bis eine Deckensanierung nicht mehr ausreicht, und eine Komplettsanierung gemacht werden muss. Das kommt Gemeinde und Bürger teuer zu stehen. Daher wollen wir eine regelmäßige Teilsanierung zu wesentlich geringeren Kosten. Dadurch werden die Gemeindekasse und das Portemonnaie der Bürger geschont.” Wichtig für die CSU sei auch die Einrichtung eines Seniorenbeirates und die Wiederbelebung eines Umweltbeirates. “Wir wollen mit den Bürgerrinnen und Bürgern wichtige Themen gemeinsam angehen und ihre Meinung dazu hören. Der Umweltbeirat könnte bei den Themen “Innerörtlicher Paarausbau” und „Licca liber“ der Gemeinde beratend zur Seite stehen. Das ist für uns eine bürgernahe Demokratie”, so Gürtner. Zur Verbesserung der Kommunikation mit den Bürgern kann er sich vorstellen, ein Gemeindeblatt einzuführen, aus dem diese wichtige Termine, Ereignisse oder Hinweise der Gemeinde entnehmen können.

Peter Tomaschko, seit der Landtagswahl 2013 Mitglied im Bayerischen Landtag, wies in seiner Rede auf die Erfolge der CSU-Politik für den Landkreis Aichach-Friedberg hin. Dabei dankte er allen Ehrenamtlichen für ihr Mitwirken. “Im Landkreis sind rund 50 Prozent aller Einwohner ehrenamtlich aktiv”, so Tomaschko. Wie bedeutend für die CSU die Kommunen seien, zeige sich daran, dass die CSU-geführte Staatsregierung den Kommunen acht Milliarden Euro im Finanzausgleich zur Verfügung stelle. “Wir sichern die finanzielle Stabilität der Kommunen, und entlasten diese bei den Ausgaben.” Der Landtagsabgeordnete stellte vor dem Hintergrund eines Leserbriefes in der örtlichen Presse klar, dass “die Vorschläge zur Sicherung der Schulstandorte in Mering, Kissing und Merching von den CSU Mandatsträgern im südlichen Landkreis kamen. Diese Vorschläge fanden in den Räten parteiübergreifend Zustimmung.” Wichtigstes Anliegen sei es außerdem, ganz Bayern mit einem schnellen Internet zu versorgen und die beschlossene Energiewende voranzubringen. “Wer keinen Atomstrom mehr will, Braunkohle ablehnt und weiß, dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, muss auch sagen, woher er denn kommen soll. Und da gibt es nur die regenerativen Energien wie Wind, Wasser und Sonne”, so Tomaschko. Strom müsse sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen bezahlbar bleiben.

Rangierhilfe für „Mobile Wache“ montiert
Mit dem Erlös von 700€ des Lechauenstraßenfestes, organisiert durch die CSU Kissing und der Fischergilde, und einer Aufzahlung der Rot Kreuz Gemeinschaft konnte nun die geplante Rangierhilfe für die Mobile Wache des Roten Kreuzes in Kissing montiert werden. Mit dabei waren, (von links) der RK-Kissing Vorsitzende Manfred Tschirner, Bürgermeisterkandidat und CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner sowie Gemeinderat Andreas Offner. Mit dem „Mover“ kann die Mobile Wache jetzt ohne Probleme millimetergenau und sicher in jedem Gelände manövriert werden.
Reinhard Gürtner: Wir werden agieren und nicht reagieren
Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz sagt Unterstützung in Berlin zu

Mit viel Beifall bedacht wurden CSU-Bürgermeisterkandidat Reinhard Gürtner und die Kandidaten für den Gemeinderat in der Paartalhalle. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz präsentierte Gürtner vor zahlreichen Gästen die zentralen Programmpunkte der Kissinger CSU für die Kommunalwahl. “Wir werden agieren und nicht reagieren. Das gilt für die Straßensanierung ebenso wie für den Hochwasserschutz oder das von mir geplante Seniorenforum. Das verstehen wir unter einer Politik, die mit Weitblick die Zukunft unserer Gemeinde gestaltet”, sagte Gürtner.

Hansjörg Durz, bei der Bundestagswahl 2013 neu in den Deutschen Bundestag gewählt, berichtete nicht nur von den ersten 100 Tagen in seiner neuen Funktion, sondern stellte auch klar, dass er die Anliegen Kissings in Berlin vertreten werde. “Wir lesen im Koalitionsvertrag, dass die Bundesregierung auch die Verringerung der Lärmbelästigung will. Insofern ist klar, dass bei einer Sanierung der Bundesstraße 2 auch lärmmindernder Asphalt aufgetragen werden wird”, so Durz. Damit unterstützt er eine zentrale Forderung aus dem Wahlprogramm des Kissinger CSU-Ortsvorsitzenden Reinhard Gürtner. “Wir sind froh, einen so guten Kontakt nach Berlin zu haben. Und Hansjörg Durz weiß aus seiner langjährigen Erfahrung als Bürgermeister von Neusäß, wie die Situation in den Kommunen ist. Damit haben wir den richtigen Mann an der richtigen Stelle in Berlin”, so Gürtner.

CSU-Kissing und Fischergilde unterstützen Rotes Kreuz
Spende für neue Rangierhilfe überreicht
Eine Spende über 700 Euro überreichten Kissings CSU-Bürgermeisterkandidat Reinhard Gürtner und Otto König, Vorsitzender der Fischergilde, an die Schatzmeisterin der Kissinger Rot-Kreuz-Gemeinschaft Monika Tschirner. “Wir freuen uns, dass wir gemeinsam die herausragende Arbeit des Roten Kreuzes mit dieser Spende unterstützen können”, sagte Gürtner. Die Spendensumme wurde beim Straßenfest in der Lechauenstraße erwirtschaftet. Damit soll eine neue Rangierhilfe für die Mobile Wache des Roten Kreuzes angeschafft werden.
Die gemeinsame Aktion von CSU und Fischergilde zeige, welche Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit zukomme, betonte CSU-Ortsvorsitzender Reinhard Gürtner. “Die CSU in Kissing wird auch weiterhin das ehrenamtliche und soziale Engagement der Vereine und Organisationen unterstützen und entsprechend würdigen”. Und gerade das Rote Kreuz steht – wie die Feuerwehr und andere Rettungsorganisationen – in der vordersten Reihe. Tag und Nacht für die Mitmenschen bereit zu sein, ist keine Selbstverständlichkeit. Und dafür wollen wir alle auch ‘Danke’ sagen”, so Gürtner.
Wo ein Wille ist, ist noch lange kein Weg!
Kissings Straßen warten weiter auf Sanierung!

In den Vorschlägen zum Investitionshaushalt mehrerer Jahre machte die CSU-Fraktion im Gemeinderat folgenden Vorschlag: „In Anbetracht des desolaten Zustands dieser Straßen (gemeint sind die Bahnhofstraße, Fliederstraße, Kornstraße, Kirchstraße und Schulstraße) fordern wir den bereits erfolgten Beschluss ein. In diesem war bereits im Haushaltsjahr 2009 ein Betrag zur Erstellung eines Gutachtens zur Sanierung der Straßen berücksichtigt worden. Seitens der CSU-Fraktion wurde in den „Vorschlägen zum Investitionshaushalt 2009“ hierzu vorgeschlagen, mittels eines speziellen kostengünstigen Verfahrens die Verschleißschicht abzufräsen und anschließend zu erneuern. Nun besteht die Gefahr, dass eine kostengünstige Sanierung künftig nicht mehr möglich ist und ein Neubau notwendig wird. Beim Neubau kann die Gemeinde die Kosten auf die Anlieger gemäß Straßenausbaubeitragssatzung, umlegen. Da die SPD laut Antrag im Jahr 2014 die Sanierung der Hauptverkehrsstraßen forderte, wähnte sich die CSU bereits am Ziel. Jedoch hatte die CSU nicht erwartet, dass die SPD geschlossen ihren eigenen Antrag wieder ablehnte. So schlug die CSU-Fraktion vor, einen Betrag in Höhe von 200.000 Euro zu Sanierung der Hauptverkehrsstraßen einzustellen. Leider wurde dieser Vorschlag ignoriert. So verbleiben zur Sanierung nur 20.000 Euro im Haushalt 2014 stehen. Es wird ein weiteres Jahr ohne Investitionen in die maroden Straßen geben. Der Verfall schreitet weiter voran! Der Wille der CSU war da!

Flüsterasphalt und Mehrgenerationenhaus in Kissing waren Thema beim Neujahrsempfang mit Hansjörg Durz in Neusäss
Bundestagsvizepräsident a. D. Eduard Oswald mit Reinhard Gürtner und dem Bundestagsabgeordneten der Landkreise Aichach -Friedberg sowie Augsburg-Land, Hansjörg Durz beim Neujahrsempfang in Neusäss.

Hansjörg Durz führt den von Eduard Oswald eingeführten traditionellen Empfang weiter fort. Dabei nutzte der Kissinger Bürgermeisterkandidat Reinhard Gürtner die Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen für Kissing anzusprechen. Das Thema Flüsterasphalt für die B2 in Kissing wurde genauso kommuniziert als auch die Bezuschussung für das Mehrgenerationenhaus in Kissing, um den Fortbestand weiter zu sichern. Für die Gründung der Häuser gab es seitens des Bundes eine Anschubfinanzierung für die ersten Jahre. Während der Kreis und die Gemeinde weiter ihre Unterstützung gewährleisten, ist dies in den übergeordneten Gremien noch nicht sicher. “Das Mehrgenerationenhaus leistet mit seiner generationsübergreifenden Arbeit einen wertvollen Beitrag im sozialen Gefüge”, so Gürtner. Darum müsse das Thema immer wieder angesprochen werden. “Leider wurde der Fortbestand der Mehrgenerationenhäuser im Koalitionsvertrag nicht festgeschrieben”, bedauert Gürtner.